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Doris Schröder-Köpf

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Doris Schröder-Köpf (* 5. August 1963 in Neuburg an der Donau) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin. Sie ist seit 1997 in dessen vierter Ehe mit Altbundeskanzler Gerhard Schröder verheiratet.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Schröder-Köpf wuchs als Tochter eines Mechanikermeisters und einer Hausfrau in Tagmersheim bei Donauwörth auf und hat einen Bruder namens Alfred.

Aus ihrer Verbindung mit dem ARD-Korrespondenten Sven Kuntze, mit dem sie 1990 und 1991 in New York lebte, hat Doris Schröder-Köpf eine Tochter, Klara. Diese wurde 1991 in New York geboren und lebt bei ihrer Mutter und Gerhard Schröder. Mit ihrem Mann adoptierte Schröder-Köpf 2004 die dreijährige Viktoria aus Sankt Petersburg und 2006 ein weiteres Kind. Die Familie lebt im hannoverschen Zooviertel in einem Reihenendhaus.

Doris Schröder-Köpf absolvierte von 1982 bis 1984 ein Volontariat bei der Augsburger Allgemeinen und arbeitete dort im Anschluss als Redakteurin. 1987 ging sie zur Bild-Zeitung und war Parlamentskorrespondentin in Bonn. 1992 wechselte sie zum Magazin Focus ins Ressort Innenpolitik.

Nach der Wahl ihres Mannes zum Bundeskanzler stand sie in besonderem Maße im Interesse der Öffentlichkeit. Wie ihre Vorgängerinnen war sie die Schirmherrin diverser Kinder- und Jugendprojekte (u. a. Die Nummer gegen Kummer, Stepkids, Teen Spirit Island und der Drogenberatungseinrichtung Prisma). Seit November 2004 verlegt sie auch Adventskalender mit Motiven von Hunden, Katzen und Meerschweinchen.

Aufmerksamkeit erregte Schröder-Köpf, als sie sich im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2005 kritisch gegenüber der CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel äußerte. Sie warf Merkel vor, Mitschuld an der geringen Geburtenrate in Deutschland zu haben und keine Kompetenz in der Familien- und Frauenpolitik zu besitzen, da sie selbst keine Kinder habe. Der Bundeskanzler verteidigte sie daraufhin öffentlich in einem TV-Duell zur Wahl.

Am 13. Februar 2007 setzte sich Doris Schröder-Köpf in einem Rechtsstreit gegen den Stern vor dem Hamburger Oberlandesgericht endgültig durch. Das Magazin hatte im Juni 2005 mit Berufung auf angebliche Insiderinformationen fälschlicherweise behauptet, dass sie im Gespräch mit dem damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering ihren Mann für die Vertrauensfrage begeistert habe. Das Blatt muss nun eine Richtigstellung mit folgendem Wortlaut veröffentlichen: „Diese Behauptungen sind, was wir hiermit richtig stellen, unwahr.“[1]


Auszeichnungen

  • Impression, als Frau des Jahres 2004 (verliehen vom Magazin Bunte)

Werke

  • Der Kanzler wohnt im Swimmingpool oder Wie Politik gemacht wird. Droemer Knaur, 2003, ISBN 3426776375

Anmerkungen und Quellen

  1. www.tagesspiegel.de

Weblinks

Wikipedia
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