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Donndorf (Unstrut)
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Donndorf.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Kyffhäuserkreis | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 51° 18′ N, 11° 22′ O51° 18′ N, 11° 22′ O | |
| Höhe: | 120 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,51 km² | |
| Einwohner: | 849 (30. Dez. 2004) | |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06571 | |
| Vorwahl: | 034672 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KYF | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 65 013 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Bürgermeister: | Gudrun Holbe | |
Donndorf ist eine Gemeinde im Kyffhäuserkreis im Bundesland Thüringen. Es besteht aus den Ortsteilen Kleinroda sowie Kloster Donndorf, das dem Ort seinen Namen gab.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Zu Beginn des 9. Jahrhundert wird Donndorf in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld urkundlich erwähnt.
Kleinroda
Kleinroda ist vermutlich im 12. Jahrhundert entstanden. Der Namensendung nach entstand Kleinroda durch die Rodung von Wäldern und der sich anschließenden Besiedelung der entstehenden Flächen. Viele dieser auf diese Weise entstandenen Orte enden auf -roda, rode oder -reuth.
Kloster Donndorf
Das Kloster Donndorf wurde erstmals 1250 urkundlich erwähnt. Seine Geschichte begann etwa um dieses Jahr mit der Stiftung des Zisterzienser-Nonnenklosters in der Grafschaft Wiehe-Rabiswalde. Später kam noch eine Klosterschule hinzu. Die Administration des Klosters Donndorf hatten die Freiherren von Werthern-Wiehe, seit 1869 die Freiherren von Werthern-Bacha inne. 1928 erfolgte die Eingemeindung des Klosters Donndorf nach Donndorf an der Unstrut.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Sehenswürdigkeiten
- Die Sankt Peter- und Paulskirche fand erstmals in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts urkundliche Erwähnung. Der im Stil der Gotik errichtete Altar stammt aus dem 15. Jahrhundert.
- Die Neue Peter- und Paulskirche entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
- Das Steinkreuz aus dem Mittelalter, das 'Donndorfer Steinkreuz', dessen Entstehung ungeklärt ist.
- Das historische Kloster mit der Klosterkirche, dessen Gebäude heute unter Denkmalschutz stehen. Heute ist hier die Ländliche Heimvolkshochschule Thüringen untergebracht. Der aus Sandstein gemauerte 5 m hohe Torbogen bildet den nördlichen Abschluss der Klostergebäude und wurde 1747 erbaut.
Die historischen Baudenkmäler Kloster Donndorf sowie Sankt Peter- und Paulskirche wurden in den 1990er Jahren durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert.
Verkehr
- Die Gemeinde liegt an der seit 2006 stillgelegten Unstrutbahn, die die Städte Naumburg und Artern verband
- Darüber hinaus durchläuft die Landstraße von Reinsdorf bei Artern nach Wiehe die Gemeinde.
- Ca. 15 Kilometer von Donndorf entfernt verläuft nördlich die BAB 38.
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| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Donndorf_%28Unstrut%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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