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Domschatzkammer Köln
Aus Kefk.
Die Domschatzkammer besteht aus sechs Räumen auf drei Etagen. Sie führt bis auf die römische Stadtmauer und einen römischen Abwasserkanal hinab. Die Domschatzkammer zeigt viele Utensilien der katholischen Liturgie sowie Reliquienbehälter und Kreuze. Einige der hier aufbewahrten Gegenstände werden gelegentlich in der Liturgie auch noch genutzt, so beispielsweise die Prunkmonstranz, die in der Fronleichnams-Prozession mitgeführt wird, ein großes Smaragdkreuz, das an Allerheiligen verwendet wird und der barocke Schrein des Heiligen Engelbert, der am 7. November, dem Tag des Heiligen, hervorgeholt wird.
Zu den wichtigsten Ausstellungsstücken gehört der sogenannte Petrusstab. Es handelt sich um einen schlichten Holzstab mit einem Elfenbeinknauf aus dem 4. Jahrhundert und einer Metallmanschette aus dem 8. Jahrhundert. Einzigartig ist auch ein Chormantel, der im so genannten Paramentenraum aufgewahrt wird und der aus dem Jahre 1742 stammt. In der untersten Etage befinden sich außerdem die Funde aus zwei unter dem Dom entdeckten Gräbern aus der Merowinger-Zeit, die beide im Jahre 1959 ergraben wurden. Koordinaten: 50° 56' 28" N 06° 57' 24" O
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