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Domra

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt das in russische Zupfinstrument Domra. Es ist leicht zu verwechseln mit dem zentralasiatischen Zupfinstrument Dombra.

Die Domra ist ein der Laute ähnliches russisches Zupfinstrument mit drei bzw. vier Saiten und in der Bauweise Vorgänger der Balalaika.

Das am russischen Hof einst sehr beliebte Musikinstrument entstand aus der im 13. Jahrhundert durch die Tataren eingeführten Dombra. 1896 wurde die Domra von Wassili Wassiliewitsch Andrejew neu entwickelt, vom ursprünglichen Instrument ist keine exakte Beschreibung überliefert. Neben Balalaika und Bajan ist die Domra ein wichtiges Instrument in Orchestern für russische Volksinstrumente; auch ein Hochschulstudium ist in Russland möglich. Ähnlich wie die Balalaika wird die Domra in verschiedenen Größen von der Piccolodomra bis zur Bassdomra gebaut. Am gebräuchlichsten ist aber die Soprandomra. Neben der dreisaitigen Domra, die in Quarten gestimmt ist, gibt es auch eine viersaitige Variante, die in Quinten gestimmt wird. Beide werden mit einem Plektrum angeschlagen, die viersaitige Variante erlaubt die Adaption der Violin- und Mandolinenliteratur.

Die Domra wurde auch in Opern eingesetzt, so z. B. in "Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch" von Nikolai Rimski-Korsakow.

Weblinks

Wikipedia
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