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Dommuseum Frankfurt

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Das Dommuseum im historischen Kreuzgang des Kaiserdoms St. Bartholomäus in Frankfurt am Main besteht seit 1987. Neben einer festen Ausstellung werden auch Wechselausstellungen gezeigt.

Die feste Ausstellung umfasst Exponate zu folgenden Themen:

  • Grabfunde, die im Rahmen der 1992 bis 1994 erfolgten Innenrenovierung des Doms entdeckt worden waren. Darunter ist insbesondere das Grab eines merowingischen Mädchens aus dem 7. Jahrhundert hervorzuheben. Es gehörte offenbar einer reichen merowingischen Familie an und wurde um 680 in der ältesten Vorgängerkirche des Domes bestattet.
  • Zwei Reliquiare aus dem 18. und dem 20. Jahrhundert. Im Frankfurter Dom befindet sich die Schädeldecke des Apostels Bartholomäus als einzige Apostelreliquie in Deutschland. Sie ist seit dem fünften Jahrhundert bekannt und kam wahrscheinlich um 1200 nach Frankfurt. Ihre Verehrung in Frankfurt ist erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1215 bezeugt. Seit 1239 ist der Dom dem Heiligen Bartholomäus geweiht.
  • Eine Auswahl liturgischer Geräte und Paramente aus dem 14. bis 20. Jahrhundert.

Die Wechselausstellungen sind einzelnen Künstlern oder historisch bedeutsamen Themen gewidmet, z.B. dem Dombrand von 1867. Vom 30. September 2006 bis zum 14. Januar 2007 fand die Ausstellung Die Kaisermacher aus Anlass des 650-jährigen Jubiläums der Goldenen Bulle statt, die Frankfurt zur Wahl- und später auch Krönungsstadt der Römisch-deutschen Kaiser bestimmte. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtgeschichte, dem Historischen Museum und dem Jüdischen Museum. Im Dommuseum werden insbesondere die liturgischen Abläufe und die theologische Symbolik der Wahl- und Kröningszeremonie dargestellt.

Weblinks

Koordinaten: 50º 06′ 39″ N, 8º 41′ 06″ O

Wikipedia
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