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Dogan Akhanli

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Dogan Akhanli (geb. 1957) lebt seit 1992 in Köln und ist ein türkischer Schriftsteller.

Der Militärputsch von 1980 in der Türkei zwang ihn in den Untergrund, 1985-87 saß er als politischer Häftling im Militärgefängnis von Istanbul. 1998/99 erschien in türkischer Sprache seine Trilogie „Die verschwundenen Meere“. Die ersten beiden Bände heißen „Warten auf das Meer“ und „Das Mohnblumenfeld“; der letzte, „Die Richter des jüngsten Gerichts", thematisiert den Völkermord an den Armeniern. Die Trilogie bildet eine kritische Bestandsaufnahme der politischen Entwicklung der Türkei in den Jahren, die der Autor während seiner Jugend als Zeitzeuge und politisch Verfolgter erfahren hat.

Der Roman „Der letzte Traum der Madonna“ (2005) erzählt über den Fall ‚Struma’, eines Schiffes mit über 700 jüdischen Flüchtlingen, welches 1942 im Schwarzen Meer versenkt wurde.

Akhanli arbeitet beim „Kölner Appell gegen Rassismus“, wo er Veranstaltungen und Kulturprojekte zum Völkermord an den Armeniern initiiert und leitet das Projekt ["Erinnerung und Geschichte".]

Weblinks

Wikipedia
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