Aus Kefk.
| Namen von Djoser
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| Eigenname
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Djosernebu (ḏsr nbw)
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Netjerichet-djoser (nṯr.j ẖ.t ḏsr)
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| Horusname
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Netjerichet (Nṯr.j-ẖt) Göttlich an Leib
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| Nebtiname
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Netjeri-chet (Nṯrj-ẖt) Göttlicher Leib
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| Goldname
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(nbw)
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(bjk-nbw) Goldfalke
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| Königspapyrus Turin (Nr.3./5.)
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(Dsr jt [?]) ?
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| Königsliste von Abydos (Sethos I.) (Nr.16)
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([...]-Dsr) (Der) Erhabene/Heilige (stark zerstört)
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| Königsliste von Saqqara (Nr.12)
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(Dsr) (Der) Erhabene/Heilige
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griechisch bei Manetho
| Tosorthros
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| Zoser ist eine veraltete Schreibweise
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Djoser („erhaben“) war der erste altägyptische König (Pharao) der 3. Dynastie (Altes Reich), welcher von um 2690 bis um 2670 v. Chr. regierte. Dieser Herrscher ist aus zeitgenössischen Quellen nur mit seinem Horusnamen Netjeri-chet bekannt; sein Geburtsname Djoser erscheint nur in späteren Quellen.
Weitere bezeugte Namen
Herkunft und Familie
Djosers Mutter Nimaat-hapi war Frau des Chasechemui. Von seiner Familie ist eine „Königstochter“ - Inetkaes mit Sicherheit belegt. Hetephernebti war seine Gemahlin.
Regentschaft
Die Identität von Djoser mit dem aus zeitgenössischen Quellen bekannten Horus Netjeri-chet kann als sicher gelten. Er wurde bisher als Nachfolger des Nebka angesehen, doch gibt es eindeutige Indizien, dass Nebka nach ihm und nicht vor ihm regierte. Nach den Königspapyrus Turin regierte er 19 Jahre. Er wird als eigentlicher Begründer des Alten Reiches angesehen.
Bautätigkeit
Seine Grabanlage im Westen von Memphis, vielleicht bereits von Nebka begonnen ist der älteste monumentale Steinbau. Über dem unterirdischen Königsgrab erhebt sich ein künstlich, aus sechs Stufen mit geböschten Außenwänden, bestehender Berg (Höhe 60 m, Grundfläche 115 x 100 m) die so genannte Stufenpyramide von Sakkara. Er überbaute wahrscheinlich mit seinem ausgedehnten Pyramidenbezirk die Grabanlagen seiner Vorgänger. In den unterirdischen Magazinräumen fand man Steingefäße aus den Gräbern fast sämtlicher Könige der I. und der II. Dynastie.
Die erste Pyramide lässt sich Pharao Djoser um 2700 v. Chr. von Imhotep in Sakkara bauen. Er leitet damit die Epoche der monumentalen Grabmäler ein. Die Djoser-Pyramide besteht aus fünf schrägen Treppenstufen und wird daher "Stufenpyramide" genannt. Die Grabkammer des Djoser liegt nicht, wie zum Beispiel bei der Cheops-Pyramide, im Steingebäude selber, sondern im Erdreich tief unter der Pyramide und ist Opfer von Grabräubern geworden.
Beim Bau wurden große Steinblöcke verwendet, die die Stabilität des Gebäudes sicherten. Hier wurden erstmals lebensgroße Statuen aufgestellt. Die Wände waren so bemalt, dass sie wie Holzwände aussahen. Insgesamt gibt es über 400 Räume.
Bei Bet Challaf (nördlich von Abydos) fand sich eine große Mastaba, die Siegel des Herrschers und seiner Mutter Nimaat-hapi enthielt. [1] [2]
Djoser wird außerdem auf einer Inschrift aus dem Wadi Maghara (Sinai), die eine unter dem "Verwalter der Wüste" Ancheniiti durchgeführte Expedition erwähnt, genannt.
Quellen
- ↑ John Garstang: Mahasna and Bet Khallaf, London 1903, Taf. VII
- ↑ digitalegypt.ucl.ac.uk
Literatur
Zum Namen
- Papyrus Kairo 33258 (Neues Reich)
- Papyrus Berlin 14765 (Spätzeit)
- Jaques de Morgan: Catalogue des monuments et inscriptions de l'Egypte antique. Wien 1894, S. 80-2 (Ptolemäer)
- John Garstang: Mahâsna and Bêt Khallâf. 1902, Tafel 8 (1)
- Catalogue Serapenum Nr. 117 (Spätzeit)
- Ägyptische Inschriften aus dem königlichen Museum zu Berlin 1901-24, Band I, 1
- Jürgen von Beckerath: Handbuch der ägyptischen Königsnamen. Deutscher Kunstverlag, München-Berlin 1984, S. 50, 176, ISBN 3-422-00832-2
Zur Pyramide
Detailfragen
- Wolfgang Helck: Die Datierung der Gefäßaufschriften aus der Djoserpyramide (Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde 106), Akademie Verlag Berlin 1979, S. 120-132
- Wolfgang Helck: Untersuchungen zur Thinitenzeit (Ägyptologische Abhandlungen, Band 45), Otto Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 1987, S, 143-150, ISBN 3-447-02677-4
- Wolfgang Helck in : Festschrift E. Brunner-Traut. 1992, S. 143-150
- Nabil Swelim: Some Problems on the History of the Third Dynasty. 1983
- Nabil Swelin in : Festschrift I. E.S. Edwards. 1988, S. 12-22
- Jean-Philippe Lauer in: Mélanges Mokhtar II. Verlag: Institut français d'archéologie orientale du Caire, 1985, S. 61-67, ISBN 2-7247-0019-8
- Jean-Philippe Lauer: Die Königsgräber von Memphis. Gustav Lübbe Verlag, 1988 (1976), S. 92-109, ISBN 3-7857-0528-X
- Ewa Laskowska-Kusztal in: Akten des 4. Internationalen Ägyptologenkongesses 3. 1989, S. 281-287
- Rainer Stadelmann: Die ägyptischen Pyramiden. Zabern Verlag, Mainz 1991, S. 35-7,2 ISBN 3-8053-1142-7
- Werner Kaiser in: Festschrift E.Brunner-Traut. 1992, S. 167-190
- Toby A. H. Wilkinson: Early Dynastic Egypt. Routledge, London/New York 1999, S. 95-98, ISBN 0415186331
- Jürgen von Beckerath: Chronologie des pharaonischen Ägypten. Zabern Verlag, Mainz 1997, 21, 26, 29, 39, 56, 160, 162-163, 170, 174-175, 178, 187, ISBN 3-8053-2310-7
- Werner Kaiser: Zu den koniglichen Talbezirken der 1. und 2. Dynastie in Abydos und zur Baugeschichte des Djoser Grabmals (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 25), 1969, S. 1-21
- Hartwig Altenmüller: Bemerkungen zur frühen und späten Bauphase des Djoserbezirkes in Saqqara (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 28), Zabern Verlag Mainz 1972 , S. 1-12
- Rainer Stadelmann : Zur Baugeschichte des Djoserbezirks. Grabschacht und Grabkammer der Stufenmastaba (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 52), Zabern Verlag Mainz 1996, S. 295-305. ISBN 3-8053-1861-8
- Werner Kaiser : Zu den Granitkammern und ihren Vorgängerbauten unter der Stufenpyramide und im Südgrab von Djoser (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 53), Zabern Verlag Mainz 1997, S. 195-207
Allgemeines
- Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Albatros Verlag, Düsseldorf 2002, S.115-117, ISBN 3-491-96053-3
- Gardiner, Alan H.: Geschichte des Alten Ägypten, Kröner, Stuttgart 1965, S.71, 75ff., 466, 467, 471, ISBN 389350723X
- Pierre Montet: Das alte Ägypten. Magnus Verlag, Essen 1975, S.13f., 50, 54, 83f., 90, 129, 141, 146, 166, 282, 294, 304, 309ff., 317, 361, 366, 411, 419, 321, 3´431, 433ff., 439, 469, 516, 526
Weblinks
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| Commons: Djoser – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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