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Disposition (Wirtschaft)
Aus Kefk.
Die Disposition ist die mengenmäßige Einteilung von Aufträgen mit aktuellen Leistungsanforderungen und die terminierte Zuweisung zu den verfügbaren Ressourcen[1].
Im laufenden Tagesgeschäft hat die disponierende Stelle (Disposition) die Aufgabe, die eingehenden Aufträge einzuteilen und den leistenden Stellen ihren Dispositionsbereich zuzuweisen, sowie die Materialströme und Warenbestände so zu lenken, dass alle Aufträge zu minimalen Kosten zum gewünschten Liefertermin zuverlässig ausgeliefert werden. Auch die Bestellung der Waren ist eine Aufgabe der Disposition. Voraussetzung für eine kostenoptimale Disposition sind daher die Kalkulierbarkeit und die Kenntnis der Kosten, die durch die Disposition beeinflusst werden. Es wird unterschieden zwischen der bedarfsgesteuerten und der verbrauchsgesteuerten Disposition (siehe Bedarfsermittlungsstrategie).
Zusammenfassung:
- umfasst alle Tätigkeiten der mengen- und termingerechten Sicherstellung einer wirtschaftlich optimalen Lieferbereitschaft des Unternehmens
- Ermittlung der (optimalen) Bedarfsmengen und Bedarfstermine
- Ermittlung der optimalen Bestellmenge
- Überwachung der Lagerbestandsentwicklung
Quellen
- ↑ T. Gudehus (2005) Dynamische Disposition, 2. Auflage; Springer, Berlin-Heidelberg-New York; S. 3
