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Dipolmagnet
Aus Kefk.
Ein Dipolmagnet besteht aus einem U-förmigen Eisenjoch, um dessen Enden Magnetspulen gewickelt sind. Im Zwischenraum bildet sich somit ein Magnetfeld.
Werden höhere magnetische Flussdichten benötigt, etwa, weil aus Platzgründen kein kleinerer Krümmungsradius möglich ist, wird auf supraleitende Magnete zurückgegriffen. Die Stromdichten in supraleitenden Magneten sind viel höher, können je nach Magnetfeld, Strom und Temperatur Werte von mehreren kA/mm2 erreichen. Obwohl für Kupfer (Stabilisation) und Wärmeisolation Querschnitt verloren geht, ist die Nettostromdichte über die gesamte Wicklung wesentlich höher als bei konventionellen Kupferwicklungen.
Die Eisenkerne der Magnete gehen bei ca. 2 Tesla in Sättigung. Bei supraleitenden Magneten kann die Formgebung völlig anderes sein, da hier nicht die durch die Polschuhe gegebenen Äquipotentialflächen das Feld formen. Stattdessen muss der Supraleiter so angeordnet sein, dass die Stromverteilung proportional zum Cosinus des Winkels um die Strahlachse ist.
Gleichung
Die Feldstaerke und Richtung eines punktfoermigen, magnetischen Dipols folgt aus der Multipolentwicklung zu :
CGS
SI
mit dem Magnetfeld B , dem magnetischen Moment m, dem Richtungsvektor r, dem Einheitsvektor in r-Richtung n und der magnetischen Permeabilitaetskonstante μ.
