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Dimethylacetamid

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Strukturformel
Bild:Dimethylacetamide.png
Allgemeines
Name Dimethylacetamid
Andere Namen N,N-Dimethylacetamid, DMAc
Summenformel C4H9NO
CAS-Nummer 127-19-5
Kurzbeschreibung farblose, leicht bewegliche Flüssigkeit mit schwach aminartigem Geruch
Eigenschaften
Molmasse 87,12 g·mol-1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,94 g·cm-3 (20 °C)
Schmelzpunkt −20 °C
Siedepunkt 165 °C
Dampfdruck 1,76 hPa (20 °C)
Brechzahl 1,4380 (20 °C)
Löslichkeit gut in Wasser, Alkohol, Ether
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze

R: 61-20/21
S: 53-45

MAK 10 ppm, 36 mg·m-3
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Dimethylacetamid, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Dimethylacetamid (DMAc), genauer N,N-Dimethylacetamid, ist ein polares, organisches Lösemittel.

Verwendung

Herstellung

Die großtechnische Herstellung von DMAc erfolgt durch die Umsetzung von Essigsäure mit Dimethylamin und anschließende Dehydratisierung des Reaktionsgemisches:

CH3-COOH + (CH3)2NH → [CH3-COO] x [(CH3)2NH2]+
[CH3-COO] x [(CH3)2NH2]+ → CH3-CO-N-(CH3)2 + H2O

Die Produktaufarbeitung und Reinigung erfolgt mittels Destillation.

Toxizität

DMAc ist gesundheitsschädlich beim Einatmen und Berührung mit der Haut. Reizt die Augen. DMAc wirkt sich mit größter Wahrscheinlichkeit teratogen auf das ungeborene Kind aus. DMAc ist nicht kanzerogen beziehungsweise mutagen bei Prüfungen an Mikroorganismen oder an Säugerzellkulturen.

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