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Dimer

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Ein Dimer ist ein Molekül, das aus zwei Untereinheiten, den Monomeren, besteht. Im Bezug auf die Größe, das Molekulargewicht und die Komplexität ist das Dimer das einfachste Polymer. Das Dimer gehört zu den Oligomeren (Polymeren). Den Vorgang der Dimerbildung bezeichnet man als Dimerisation.

Inhaltsverzeichnis

Homodimer/ Heterodimer

Dimere werden unterteilt in Homo- und Heterodimere. In einem Homodimer sind die beiden Monomere identisch. Bei einem Heterodimer sind die beiden Monomere unterschiedlich (diese sind allerdings häufig sehr ähnlich).

Verknüpfungsarten bei Dimeren

Die Untereinheiten in Dimeren können unterschiedlich miteinander verbunden sein. Eine mögliche Einteilung ist die in kovalent, also über Atombindungen verknüpfte und nicht-kovalente Dimere.

Bei nicht-kovalenten Dimeren spielen Van-der-Waals-, Dipol-, elektrostatische und hydrophobe Wechselwirkungen sowie Wasserstoffbrücken für den Zusammenhalt eine entscheidende Rolle.

Beispiele

  • Atome der 1. (Wasserstoff), 6. (Sauerstoff) und 7. Hauptgruppe (Halogene) des Periodensystems bilden kovalente Homodimere.
  • Komplexe der Übergangsmetalle schließen sich vereinzelt zu Dimeren zusammen. Meist findet die Verknüpfung über eine Mehrfachbindung statt.
  • Die häufigsten Dimere sind verschiedene Arten von Zuckern; z.B. ist Saccharose ein Dimer aus einem Glukose- und einem Fructose-Molekül.
  • Auch Proteine können als Di- oder Oligomere aus mehreren Polypeptidketten bestehen.
  • Speziell bei der DNA kann durch die mutagene Wirkung des UV-Lichts ein Thymin-Dimer, also ein Dimer zwischen zwei nebeneinander liegenden Thymin-Basen, entstehen, was zu einem Fehler bei der Replikation führen kann

Siehe auch

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