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Diisopropylfluorophosphat

Aus Kefk.

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Strukturformel
Bild:Diisopropylfluorophosphate.svg
Allgemeines
Name Diisopropylfluorophosphat
Andere Namen Fluorophosphorsäurediisopropylester, Diproxy-(2)-phosphorylfluorid, Diisopropylfluorphosphat
Summenformel C6H14FO3P
CAS-Nummer 55-91-4
Kurzbeschreibung farb- und geruchlose Flüssigkeit
Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Dichte 1055 kg/m3
Schmelzpunkt -82 °C
Siedepunkt 183 °C
Brechzahl 1,3830 (bei 25 °C)
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard T.svg
T+
Sehr giftig
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Diisopropylfluorophosphat, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Diisopropylfluorophosphat (DFP oder DIFP) ist ein Phosphorsäureester und Nervengift.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung

DFP wurde erstmals im zweiten Weltkrieg von englischer Seite entwickelt und produziert. Es war gedacht, DFP als taktisches Gemisch mit Lost einzusetzen. Dadurch wäre es zu einem Kontaktgift geworden.

Toxizität

Diisopropylfluorophosphat verhindert den Abbau des Neurotransmitters Acetylcholin durch eine irreversible (nicht umkehrbare) Reaktion im aktiven Zentrum des Enzyms Acetylcholinesterase. Es entsteht eine Verbindung zwischen dem Hemmstoff Diisopropylfluorophosphat und dem Enzym Acetylcholinesterase. Die darauf folgende Dauererregung der Synapsen durch Acetylcholin in den betroffenen Nervenzellen führt zu starken Krämpfen und Tod. Acetylcholin wirkt als Transmittersubstanz bei der Erregung im parasympathischen (vegetativen) Nervensystem und an den neuromuskulären Synapsen.

Symptome

Verwendung

Erste Hilfe


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