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Digitale Filmkamera
Aus Kefk.
Als digitale Filmkamera bezeichnet man eine Kamera für die Aufzeichnung von Bewegtbildfolgen, die eine Analog-Digital-Wandlung durchführt und die digitalisierten Bilddaten auf einem Speichermedium digital aufzeichnet.
Die Kamera führt neben der Digitalisierung, bestehend aus Diskretisierung und Quantisierung, zusätzlich noch eine Bildwandlung, ähnlich einer Videokamera, durch, bei der die Einzelbilder in Bildpunkte zerlegt und diskret gespeichert werden.
Während der in einer konventionellen Filmkamera belichtete fotografische Film zumindest eine Ähnlichkeit mit dem aufgenommenen Objekt aufweist und ohne technische Hilfsmittel betrachtet werden kann, haben die digitalen Daten keinerlei unmittelbaren Bezug mehr zum aufgenommenen Objekt und können ausschließlich mit Hilfe technischer Hilfsmittel betrachtet oder verarbeitet werden.
Modelle
Mittlerweile existieren am Markt eine Reihe von digitalen Filmkameras, die ein enormes Qualitätsspektrum abdecken; verbreitete Modelle von digitalen Filmkameras waren Ende 2005:
- Arri Arriflex D-20 – Auflösung: bis 6 Megapixel; Markteinführung: 2005; Aufzeichnungsformate: HDCAM SR, 1080p
- DALSA Origin – Auflösung: k.A.; Markteinführung: um 2004 (?); Aufzeichnungsformat: Cine/4k
- Panavision Genesis – Auflösung: bis 12 Megapixel; Markteinführung: um 2004 (?); Aufzeichnungsformat: HDCAM SR
- Sony HDCAM HDW-F900 – Auflösung: bis 2,2 Megapixel; Markteinführung: um 2000
- Viper FilmStream – Auflösung: bis 9,2 Megapixel; Markteinführung: um 2004 (?); Aufzeichnungsformate 1080p, 1080i und 720p
Jenseits dieser Spezialkameras für Digital Cinema existieren noch zahlreiche Modelle aus dem DVCAM-Segment.
Siehe auch
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