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Digital fabricator

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Ein digital fabricator (kurz Fabber) ist allgemein ein Gerät, das materielle, 3-dimensionale Gegenstände aus auf Computern gespeicherten CAD-Daten erzeugt.

Funktionale Klassifizierung:

  • Subtraktive Fabber: Der Gegenstand wird aus einem massiven Block durch abtragen von Material mittels Fräsen, Drehen, elektrischer Verfahren wie Funkenerosion o.ä. erzeugt. Diese älteste Gruppe von Fabbern zählt zu den CNC-Maschinen.
  • Additive Fabber: Der Gegenstand wird durch sukzessives Hinzufügen oder Ablagern von Material erzeugt.
  • Formende Fabber: Das Material wird durch Anwendung äußerer Kräfte zum Gegenstand geformt, es wird weder Material entfernt noch hinzugefügt.
  • Hybride Fabber: Kombination mehrerer vorangehender Verfahren.

Anwendungsbezogene Klassifizierung:

  • 3D-Drucker: Ein schnell aushärtender Kunststoff wird additiv Schicht für Schicht (Schichtstärke ca. 1 – 2 mm) gespritzt. Der Ausdruck ist innerhalb weniger Stunden verfügbar. Moderne 3D-Drucker können sogar farbige Modelle in 24 bit Farbtiefe erstellen. Im Jahre 2006 liegt der Einstiegspreis von Geräten, die keine giftigen Gase mehr ausströmen und als Netzwerkdrucker angesprochen werden, bei 16.000 Euro.

Am 29. September 2006 nahm der erste Online-Shop für 3D-Drucke Deutschlands seinen Betrieb auf.


Literatur

  • Neil A. Gershenfeld: FAB: The Coming Revolution on Your Desktop--From Personal Computers to Personal Fabrication. 2005, ISBN 0465027458
  • Andreas Neef, Klaus Burmeister, Stefan Krempl: Vom Personal Computer zum Personal Fabricator Points of Fab, Fabbing Society, Homo Fabber, 2006, ISBN 3938017392

Weblinks

Siehe auch

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