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Dietrich II. von Meißen

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Dietrich II. von Meißen (* um 1200; † 22. September 1272) war der 17. Bischof von Naumburg von 1242 bis zu seinem Tod.

Der Sohn des Markgrafen Dietrich von Meißen gelangte durch den mächtigen Einfluss seines Bruders, Heinrichs des Erlauchten, mit Verdrängung des rechtmäßig gewählten Peter auf den bischöflichen Stuhl, zerfiel aber mit jenem, als er einer von seinem Vorgänger eingegangenen Übereinkunft zuwider Zeitz zu befestigen begann und musste davon abstehen; dagegen nahm er den unterbrochenen Bau des Naumburger Doms wieder auf. 1268 versöhnte er seine über die ihnen von ihrem Vater abgetretenen Länder in Streit geratenen Neffen Albrecht und Dietrich. In der Parteiung des Reichs schloss er sich den Gegnern Kaiser Friedrichs II. an, beteiligte sich an Heinrich Raspes Wahl und trat nach dessen Tod auf Wilhelms von Holland Seite.

Quellen

  • Lepsius: Geschichte der Bischöfe von Naumburg. Bd. I. Flathe.



Dieser Artikel beruht auf dem gleichnamigen Artikel in der Allgemeinen Deutschen Biographie, Band 5, S. 189. Die Urheberrechte sind abgelaufen.

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