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Diethylsulfat
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Diethylsulfat | ||
| Andere Namen | Schwefelsäurediethylester | ||
| Summenformel | (CH3CH2)2SO4 | ||
| CAS-Nummer | 64-67-5 | ||
| Kurzbeschreibung | brennbare, farblose Flüssigkeit | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 154,2 g/mol | ||
| Aggregatzustand | flüssig | ||
| Dichte | 1,2 g/cm³ | ||
| Schmelzpunkt | -25 °C | ||
| Siedepunkt | 209 °C (unter Zersetzung) | ||
| Dampfdruck | 20 Pa (20 °C) | ||
| Löslichkeit | ? | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: 45-46-20/21/22-34 S: 53-45 | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Diethylsulfat ist eine brennbare, farblose Flüssigkeit mit einem charakteristischen Pfefferminzgeruch.
Inhaltsverzeichnis |
Verwendung
Diethylsulfat wird zur Alkylierung von Phenolen, Aminen und Thiolen verwendet.
Herstellung
Im Labor kann Diethylsulfat mit guter Ausbeute aus Sulfurylchlorid und Überschuß absoluten Ethanol in Gegenwart einer Base bei 20 - 35°C hergestellt werden:
Industriell wird jedoch Diethylsulfat aus Ethen und rauchender Schwefelsäure unter Druck und Kühlung gewonnen:
Das rohe Produkt wird durch Vakuumdestillation gereinigt.
Sicherheitshinweise
Diethylsulfat ist giftig und wirkt korrosiv. Bei Hautkontakt ruft es schwere Verbrennungen hervor. Inhalation kann zu einem Lungenödem führen.
Im Tierversuch erwies sich die Substanz als cancerogen, für den Menschen besteht ein begründeter Verdacht auf Cancerogenität. Verdampft die Flüssigkeit, so bildet sie bis zu einem Volumenanteil von 12 % explosive Gemische mit der Luft.
Weblinks
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