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Diether Posser

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Diether Posser (* 9. März 1922 in Essen) ist ein deutscher Politiker (GVP, SPD).

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach Kriegsdienst und -gefangenschaft studierte Posser Rechtswissenschaft und ließ sich 1951 als Rechtsanwalt nieder. 1952 gründete er mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gustav Heinemann (zuvor CDU), Hans Bodensteiner (CSU), Thea Arnold, Helene Wessel (beide Zentrumspartei), Hermann Etzel (Bayernpartei) und dem späteren Bundespräsidenten Johannes Rau die Gesamtdeutsche Volkspartei, in der er nach dem Rücktritt Bodensteiners 1953 Generalsekretär wurde.

Nach deren Scheitern wurde er 1957 Mitglied der SPD, für die er 1966 in den Landtag von Nordrhein-Westfalen einzog. 1968 wurde er dort zum Minister für Bundesangelegenheiten ernannt. 1972 wechselte er in das Justizressort, bevor er 1978 Finanzminister wurde. Dieses Amt hatte er bis 1988 inne (u. a. Kabinett Rau II und Kabinett Rau III). Er war auch bis 1988 Stellvertreter des Ministerpräsidenten.

Posser war der Patenonkel des Schauspielers Diether Krebs.

Siehe auch

Werke

  • Rapallo, nicht Tauroggen; in: „Stimme der Gemeinde“, Heft 4, 1954, Seiten 87 ff.
  • Politik ohne Solidarität; in: „Gesamtdeutsche Rundschau“, Heft 24, 1955.
  • Anwalt im Kalten Krieg. Ein Stück deutscher Geschichte in politischen Prozessen 1951–1968. München: C. Bertelsmann Verlag, 1991; ISBN 3-570-02347-8 (und weitere Auflagen).

Weblinks


Wikipedia
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