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Dieter Acker

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Dieter Acker (* 3. November 1940 in Sibiu, Rumänien; † 27. Mai 2006 in München) war ein deutscher Komponist.


Leben und Werke

Dieter Acker wurde seit frühester Kindheit durch seinen Lehrer Franz Xaver Dressler (einem Schüler Straubes und Regers) mit der deutschen Musikkultur vertraut. Er studierte Komposition bei Sigismund Toduta, einem Schüler Pizzettis und Casellas. 1969 siedelte Acker aus politischen und kunstpolitischen Gründen von Siebenbürgen (Rumänien) nach Deutschland über.

In Deutschland war er zunächst in Düsseldorf, später dann in München an der Hochschule für Musik und Theater als Professor für Komposition tätig. Zahlreiche prominente Komponisten entstammen seiner Kompositionsklasse, so Ferran Cruixent, Oriol Cruixent, Florian Heigenhauser, Peter Wittrich und andere.

„Nie einer avantgardistischen Parteiung verpflichtet, entwickelte Acker einen ganz eigenen Kompositionsstil, der vor allem auf Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit angelegt ist, ohne dabei in populäre Anbiederung zu geraten. Seine Musik ist melodiös, sensibel, von feiner Struktur und doch von intensiver Wirkung, der verhaltenen Stille, des Lyrischen ebenso mächtig wie der großen Steigerung, des Ekstatischen. Ihre Eindringlichkeit berührt und überträgt sich unmittelbar.“ (Zitat H. Leuchtmann)

Dieter Acker schrieb weit über hundert Kompositionen, die von namhaften Interpreten aufgeführt wurden. Vor allem schrieb er Orchesterkompositionen, darunter sechs Sinfonien, Instrumentalkonzerte, Kammermusik unterschiedlicher Besetzungen sowie Klavier-, Orgel- und Vokalwerke.

Er erlag im Alter von 65 Jahren seiner schweren Krankheit. Am 27. Mai 2006 starb Dieter Acker im Kreise seiner Familie, seiner Frau und seiner drei Töchter, so wie er es sich gewünscht hatte.

Weblinks

Wikipedia
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