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Thionville
Aus Kefk.
(Weitergeleitet von Diedenhofen)
Koordinaten: 49° 21′ 33″ N 06° 09′ 57″ O
| Thionville | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Blason Thionville.png |
| ||
| Region | Lorraine | ||
| Département | Moselle | ||
| Arrondissement | Thionville | ||
| Kanton | Hauptort von 2 Kantonen | ||
| Geografische Lage | 49° 21′ N 06° 09′ O | ||
| Höhe | 150 m (147 m–423 m) | ||
| Fläche | 49.86 km² | ||
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte | (2005) 41.600 Einwohner 820 Einw./km² | ||
| Postleitzahl | 57100 | ||
| INSEE-Code | 57672 | ||
| Website | www.mairie-thionville.fr | ||
Bild:Thionville.JPG
Platz in Thionville
Bild:Thionvillebastion.jpg
Thionville, an der Bastion
Thionville (deutsch: Diedenhofen) ist eine Stadt im Département Moselle im Nordosten Frankreichs. Im örtlichen Lothringer Dialekt wird die Stadt Diddenuewen genannt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
- 753: erste urkundliche Erwähnung als theodonis villa
- Am 24. Dezember 805 erlässt Karl der Große das Diedenhofener Kapitular.
- Ab dem 10. Jahrhundert gehört das Gebiet zu Luxemburg.
- 1236: erste Erwähnung der französischen Namensform (Thionisvilla)
- 1643: Frankreich erobert und besetzt Thionville
- 1659: Thionville wird offiziell an Frankreich abgetreten (Pyrenäenfriede)
- Am 23. November 1870 besetzen deutsche Truppen die Stadt (Deutsch-Französischer Krieg)
- 1871–1918: Diedenhofen gehört zum Deutschen Reich
- Am 22. November 1918 besetzen französische Truppen die Stadt, sie gehört seither wieder zu Frankreich.
- Von 1940 bis 44 besetzen deutsche Truppen die Stadt, sie untersteht einer deutschen Zivilverwaltung, gehört aber formal weiterhin zu Frankreich.
- 1944 befreien US-amerikanische Truppen die Stadt.
Politik
Städtepartnerschaften
Es besteht eine Städtepartnerschaft mit Gao in Mali.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Musée de la Tour aux Puces oder Musée du Pays Thionvillois, (Museum im Flohturm, s.u.) Dauerausstellung archäologischer Funde der Region aus der Zeit der Vorgeschichte bis zur Renaissance, Wechselausstellungen zur Heimatkunde
- Musée de la résistance et de la déportation
Bauwerke
- Tour aux Puces (Flohturm), ursprünglich Bergfried, ab 11./12. Jh.
- Autel de la Patrie (Altar des Vaterlandes), in Form eines Obelisken auf dem Platz Claude Arnoult, einziges in Frankreich erhaltenes Exemplar der rund 36000 Monumente dieser Art, errichtet in der Zeit der Französischen Revolution
- Pfarrkirche St. Maximin, 1755-1759
- Rathaus, 1634-1637
- Feste Obergentringen (Fort de Guentrange), 1899-1906
- Schloss Volkrange
- in der Nachbargemeinde Manom(2km): Schloss La Grange, 1731, Architekt: Robert de Cotte
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Region ist ein Zentrum der französischen Stahlproduktion.
Etwa 8 km nördlich von Thionville liegt das Atomkraftwerk von Cattenom.
Persönlichkeiten
- Joseph Bodin de Boismortier, Flötist, Cembalist und Komponist
- Ernest Bour, Dirigent
- Elisabeth Grümmer, Sängerin
Weblinks
- Stadt Thionville (frz.)
- Communauté d'agglomération « Portes de France - Thionville » Gemeindeverband der Stadtregion Thionville (frz.)
- Office de tourisme (Fremdenverkehrsamt) (frz.)
- Musée de la Tour aux Puces (Museum Flohturm) (frz.)
- Fort de Guentrange(Feste Obergentringen)
- Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Geschichte (frz.)
- Thionville ceb:Thionville
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