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Die letzten Sieben
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die letzten Sieben |
| Originaltitel: | Day the World Ended |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1955 |
| Länge (PAL-DVD): | 78 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Roger Corman |
| Drehbuch: | Lou Rusoff |
| Produktion: | Roger Corman |
| Musik: | Ronald Stein |
| Kamera: | Jock Feindel |
| Schnitt: | Ronald Sinclair |
| Besetzung | |
| |
Die letzten Sieben ist ein Science-Fiction-Film von Roger Corman. Der Schwarzweißfilm wurde am 21. Februar 1958 in Deutschland uraufgeführt. Die letzten Sieben ist der erste Film Cormans in diesem Genre.
Mitter der 1970er Jahre hat ein Atomkrieg die Menschheit ausgelöscht. Fünf Leute, die das Inferno überlebt haben, verlassen die verseuchte Stadt und machen sich auf ins Gebirge.
Handlung
Die Gruppe gelangt schließlich in ein Tal, das vor dem radioaktiven Fallout einigermaßen Schutz bietet. Hier haben auch zwei weitere Menschen die Katastrophe überlebt: Der Kapitän a.d. Maddison und seine Tochter Louise. Maddison nimmt die bunt zusammengewürfelte Truppe in sein Haus auf. Erst später merkt er, wem er da Schutz angeboten hat: Dem Gangster Tony, Radek, eine zwielichtige Gestalt, Rick, ein Ingenieur der einen normalen Eindruck macht, die Stripperin Ruby und den Goldsucher Pete.
Während Radek sich auf seinen nächtlichen Striefzügen zum Kannibalen entwickelt und an der Strahlenkrankheit leidet, stell Tony Louise nach und Pete verfällt dem Goldrausch. Doch zu den letzten Sieben gesellt sich ein achter, ein Mutant, den die Strahlung verändert hat. Er stellt beiden Frauen nach. Als Ruby eifersüchtig auf Louise wird, bringt Tony sie um und versucht sich zum Anführer der Gruppe aufzuschwingen. Radek verschwindet und kehrt nicht wieder. Der Mutant entführt Louise und Rick nimmt die Verfolgung auf. Als er ihn endlich gefunden hat fällt plötzlich der erste nicht verseuchte Regen. Der Mutant wird dadurch getötet und Louise ist vorerst gerettet. Tony, der immer noch Anführer sein will, liefert sich mit Rick einen finalen Showdown, bei dem er getötet wird. Kapitän Maddison stirbt an radioaktiver Verseuchung, so dass nur noch Rick und Louise übrigbleiben, die die letzten Menschen auf der Erde sind.
Kritiken
Roger Cormans Endzeitvision hebt sich von den wie Pilze aus dem Boden geschossenen B-Filmen der 1950er Jahre durch seinen Einfallsreichtum ab, wobei aber der Regen, der die Welt wieder "reinwäscht", den Naivitäts-Gau darstellt. Um die Angst vor einem Atomkrieg wachzuhalten, bedient sich Corman hier vor allem vieler Grusel- und Krimi-Elemente, die die naiv-makabere Atmosphäre des Films unterstreichen.
(Zusammenfassung aus Parish/Pitts The Great Science Fiction Pictures und Filmdienst)
- "Mit primitiven Mitteln wird die Angst vor einem atomaren Zukunftskrieg strapaziert. Halb Grusel-Kintopp, halb Kriminalreißer. Eine unerquickliche Zumutung." - 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 260
