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Die Mars-Chroniken
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Die Mars-Chroniken ist ein Buch aus dem Jahr 1950 von Ray Bradbury. Es ist eine Sammlung der in den 1940er Jahren in diversen SF-Magazinen erschienenen Kurzgeschichten. Das Buch wurde 1979 als dreiteilige Mini-Serie verfilmt. In einer der Hauptrollen war Rock Hudson zu sehen. Die deutsche Erstausstrahlung war am 3. April 1983 (Teil 1: The Expedition - Die Expedition)), 4. April 1983 (Teil 2: The Settlers - Die Siedler) und 6. April 1983 (Teil 3: The Martians - Die Marsianer) im ZDF. Für einen 2-Kanal-Ton-Trailer, der in den 80er Jahren vormittags auf ARD und ZDF lief, kam jeweils ein kurzer englisch- und deutschsprachiger Ausschnitt dieser Serie ("You are not David - Du bist nicht David") vor.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Im Buch wird die fiktive Kolonialisierung des Mars in den Jahren 1999 bis 2026 erzählt; es wirkt wie eine Parallele auf die Kolonialisierung der Neuen Welt ab Columbus:
- erst machen sich einzelne (Raum-)Schiffe auf den Weg, und ihre Besatzungen verschwinden spurlos
- als es den ersten Pionieren gelingt, Fuß zu fassen, entstehen eigene Regeln, wird das Land aufgeteilt, herrscht eben "Pioniergeist" - und die schon lange existierende Marskultur wird missachtet und schlussendlich ausgemerzt
- dann breiten sich die Siedler aus
- auf der Erde bricht Krieg aus; die "Erdlinge" ziehen sich zurück, um auf der Erde Krieg zu führen
- erst nach vielen Jahren kommen wieder Menschen von der Erde auf den Mars
Intention
Die Mars-Chroniken machen auf Gefahren aufmerksam, die bei einer Zusammenkunft zwischen unserer und einer anderen Kultur auftreten können bzw. aufgetreten sind. Bradbury zeigt dies in seinem Buch in Form des Extremfalles einer Konfrontation zwischen einer extraterrestrischen und der menschlichen Spezies. Bradburys Werk kann daher als Dystopie angesehen werden.
