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Die Grauen – Graue Panther

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Basisdaten
Gründungsdatum: 12. Juni 1989
Mitglieder: 8700 (Stand: Mitte 2005)
Bundesvorsitzende: Trude Unruh
1. Stellvertreter: Dieter Meyer
Stellvertreter: Uwe Held
Stellvertreter: Heiz-Georg Barth
Schatzmeister: Peter Marquardt
Stv. Schatzmeister: Erich Waldner
Staatliche
Parteienfinanzierung:
1.344.248,80 €
(2006)
Parteigliederung: 16 Landesverbände
Anschrift: Kothener Straße 1-5
42285 Wuppertal
Website: www.die-grauen.de

Die Grauen - Graue Panther (Kurzbezeichnung: Graue) ist eine deutsche Kleinpartei.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltliches Profil

Die Grauen verstehen sich als Generationenpartei. Ihr Motto ist „Jung und Alt gemeinsam“. Sie setzen sich für die Interessen junger und älterer Menschen ein. Sie fordern seit Jahren eine Mindestrente ab 65 die nicht mehr aus personenbezogenen Löhnen abhängig Beschäftigter, sondern aus Einkünften aller steuerpflichtigen Personen und Gesellschaften finanziert wird und aus einem selbstverwalteten, dem Staatszugriff entzogenen, Fonds gezahlt werden soll, der die bisherigen Renten- und Arbeitslosenkassen ablösen soll.

Weitere Forderungen sind die Förderung alternativer Energien und Maßnahmen für den Erhalt von landwirtschaftlichen Betrieben. Die Partei will sich zudem für einen verstärkten Schutz der Umwelt einsetzen.

Ebenso sollen nach ihrem Willen Volksentscheide eingeführt werden.

Geschichte

Wahlergebnisse der Grauen
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Die Partei wurde 1989 als politischer Arm des 1975 gegründeten Senioren-Schutz-Bundes Graue Panther, gegründet. Als Kurzbezeichnung wurde zunächst „Die Grauen“ gewählt. Gründerin von Partei und Verein ist die 1925 geborene Trude Unruh aus Wuppertal, die zuvor schon Parteimitglied u. a. bei SPD und FDP war und 1987 als parteilose Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestages für die Grünen wurde. Sie verblieb noch bis 1990 im Parlament. Der Bundestagsfraktion der Grünen hatte sie aufgrund interner und inhaltlicher Differenzen den Rücken gekehrt. Am 22. Mai 1993 wurde das Parteikürzel in „Graue“ umgeändert.

Am 19. Juli 1998 wurde ihre Jugendorganisation Jung und Grau (Kurzbezeichnung: JunG) gegründet.

Bei der Europawahl erreichten die Grauen Bundesweit 1,2% der Stimmen. Bei dieser Wahl konnte der LV Berlin 3,9% der Wähler in Berlin auf sich vereinigen und erzielten somit das beste Berliner Landesergebnis einer sonstigen Partei bei dieser Wahl.

2004 hatten die Grauen außerdem zusammen mit der Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen das beschlossene Gesetz zur Erneuerung der Parteienfinanzierung geklagt. Dieses Gesetz, das am 1. Januar 2005 in Kraft getreten wäre, sah vor, dass allein Parteien, die in mindestens drei Bundesländern antraten und dort mindestens ein Prozent der Stimmen erhielten, in den Genuss der Wahlfinanzierung kämen. Das Bundesverfassungsgericht erklärte das Gesetz schließlich für verfassungswidrig.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kandidierten die Grauen erstmals über eine Listenvereinigung mit der Tierschutzpartei und der ödp gemeinsam. Dieses Bündnis erzielte 0,8% der Wählerstimmen.

Bei den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin 2006 hatte die Partei zum ersten mal eine realistische Chance auf den Einzug in ein Parlament als sie 3,8% der Stimmen erreichte und somit die meisten Stimmen unter allen Parteien erhielt, die den Einzug in das Abgeordnetenhaus verfehlten. Somit lag sie noch vor der NPD, der WASG und den Republikanern. Die Grauen schafften jedoch bei allen acht Bezirksverordnetenversammlungswahlen, zu denen sie antraten, den Sprung über die 3% Hürde und somit den Einzug in die Bezirksparlamente. Das beste Ergebnis erzielten sie im Bezirk Reinickendorf mit 7,0% der Stimmen.

Von November 2006 bis Januar 2007 veranstalteten die Hamburger Landesverbände von Offensive D, Zentrumspartei und Graue gemeinsame Podiumsdiskussionen unter dem Motto "Macht Deutschland nicht kaputt".

Strukturen

Vorsitzende der Landesverbände

Baden-Württemberg: Uwe Held
Bayern: Emil Schowanek
Berlin: Norbert Raeder
Brandenburg: Wolfgang Schultz
Bremen: Hans-Peter Onken
Hamburg: Klaus Nispel
Hessen: Erhard Römer
Mecklenburg-Vorpommern: Dieter Läbe
Niedersachsen: Erika Lohe
Nordrhein-Westfalen: Jutta Jaura
Rheinland-Pfalz: Manfred Albrecht
Saarland: Lore Müller
Sachsen: Dr. Peter Müller
Sachsen-Anhalt: Klaus Jörg Stroh
Schleswig-Holstein: Heinz Zindler
Thüringen: Klaus Rudolf

Vertretung in Kommunalparlamenten

Sitze der Grauen in den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen (BVV):

Sitze der Grauen in weiteren Kommunalparlamenten:

Weblinks

Wikipedia
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