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Dichroismus
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Einige Materialien haben eine (oder mehrere) ausgezeichnete optische Achsen. Verschiedene Eigenschaften unterscheiden sich hierbei, ob man sie parallel zur optischen Achse (außerordentlich) oder senkrecht dazu (ordentlich) betrachtet. Zeigt das Material zwei unterschiedliche Absorptionsverhalten bezüglich dieser Achsen, also wird z. B. je nach Polarisation des durchscheinenden Lichtes eine andere Farbe absorbiert, wird dieses Verhalten Dichroismus genannt. Das Wort „Dichroismus” leitet sich aus dem griechischen Wort Dichroos für „zweifarbig” ab. Die Mehrfarbigkeit wird allgemeiner als Pleochroismus bezeichnet. Beispiel aus der Mineralogie: Cordierit.
Der Dichroismus wurde 1939 von Peter Debye entdeckt.
Hierbei wird unterschieden, welche Art von Polarisation das einfallende Licht hat. Es gibt den linearen Dichroismus, bei dem das Material von linear polarisiertem Licht durchschienen wird. Daneben wird mit Zirkulardichroismus die Differenz der Absorptionskoeffizienten für links bzw. rechts zirkular polarisiertes Licht beim Durchgang durch optische aktive Verbindungen beschrieben.
Linearer Dichroismus
Mathematisch formuliert wird der Unterschied der Absorptionskoeffizienten untersucht:
siehe auch: dichroitischer Filter, dichroitischer Spiegel, Absorption (Physik), Extinktion (Optik), Transmission (Physik), Polarisation, Optik, Licht
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