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Dhofar
Aus Kefk.
Dhofar (arabisch: ظفار
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Zufār, DMG Ẓufār
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) ist ein Gouvernorat im Süden des Sultanats Oman mit 215.960 Einwohnern (Volkszählung 7. Dezember 2003) und einer Fläche von 99.300 Quadratkilometern.
Geografie
Es bedeckt fast ein Drittel des Landes und wird im Westen vom Jemen, im Norden und Osten von den Wüsten Rub al-Chali und Ramlat al-Wahiba sowie im Süden vom Indischen Ozean begrenzt. An der Küste liegt ein fruchtbare Ebene mit der Hauptstadt Salala. Dahinter erhebt sich das Dhofar-Gebirge, das nach Norden hin zur Wüste Rub al-Chali abfällt.
Klima
Klimatisch herrscht in der Küstenregion ein subtropisches Klima vor, das vom Monsun beeinflusst wird. Hinter dem parallel zur Küste verlaufenden Gebirgszügen herrscht dagegen Wüstenklima vor.
Geschichte
Seine große geschichtliche Bedeutung gewann das Gouvernorat dadurch, dass es der Herkunftsort des Weihrauchs war, der für den Tempeldienst in der Antike sehr begehrt war und über die Weihrauchstraße in die Mittelmeerregion gebracht wurde. Der handel mit dem Weihrauch aus Dhofar wurde vom altsüdarabischen Reich Hadramaut kontrolliert. Nach dem Niedergang des Weihrauchhandels und dem Einzug des Islam gehörte Dhofar zu verschiedenen Herrschaften, bis es 1879 an das Sultanat von Maskat kam.
Wegen der Vernachlässigung der Provinz kam es 1964 zu einer Revolte und zum Guerillakrieg. Die vom Südjemen unterstützten Guerillas kontrollierten 1970 bis auf Salala ganz Dhofar, wurden aber nach der Machtübernahme von Qabus ibn Said zurückgedrängt und mussten bis 1975 den bewaffneten Widerstand aufgeben. Nach dem Ende des Krieges wurde sehr stark in die wirtschaftliche Entwicklung der Region investiert, um die bisherige Benachteiligung gegenüber dem übrigen Oman auszugleichen.
Koordinaten: 18° N, 54° O
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