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Dezert-Smarandache-Theorie
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Die Dezert-Smarandache-Theorie ist eine noch nicht allgemein anerkannte Theorie des plausiblen und paradoxen Schließens. Dabei können alle vorhandenen Arten von Information (darunter sichere, unsichere und paradoxe) formal miteinander verknüpft bzw. untersucht werden. Die Theorie wurde von Jean Dezert und Florentin Smarandache entwickelt.
Als eine Verallgemeinerung der Dempster-Shafer-Theorie des Beweises ermöglicht die Dezert-Smarandache-Theorie selbst solche komplexen Daten- und Informationsprobleme zu untersuchen, bei denen die Dempster-Shafer-Theorie normalerweise versagt, besonders, wenn die Konflikte oder (Paradoxien) zwischen den Quellen groß werden und wenn eine Verfeinerung des Erkenntnisrahmens (Wahrnehmungsbereiches) nicht zugänglich ist wegen der vagen, relativierenden und unpräzisen Natur der Elemente des Erkenntnisrahmens bzw. des Wahrnehmungsbereiches.
