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Deutsches Zollmuseum
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Das Deutsche Zollmuseum wurde 1992 in einem 1900 errichteten ehemaligen Zollamt in Hamburgs historischer Speicherstadt eröffnet. Es trat damit die Nachfolge des im 2. Weltkrieg zerstörten Reichszollmuseums Berlin an. Die Exponate wie alte Uniformen und technische Hilfsmittel wurden zum Großteil von Zollbeamten in privater Eigenleistung zusammengetragen und für die Präsentation aufbereitet. Der Eintritt sowie Führungen für angemeldete Gruppen sind frei.
Im Obergeschoss der Ausstellung wird der Zoll von der Antike bis zur heutigen Zeit beleuchtet. Ältestes Ausstellungsstück ist eine antike Tontafel aus dem Jahre 1964 v.Chr., die aus Mesopotamien, dem heutigen Irak stammt. Ob es um den Zoll im Mittelalter, den Zoll zu Zeiten der deutschen Kleinstaaten, die Gründung des deutschen Zollvereins und die Gründung des Deutschen Reichs geht, aus allen Epochen findet der Besucher Exponate und Informationen. Die Rolle im Dritten Reich sowie in Zeiten der deutschen Teilung, werden genauso dargestellt, wie die Aufgaben zu Zeiten der Europäischen Union.
Im Erdgeschoss werden vor allem die verschiedenen Aufgabenbereiche des Zolls dargestellt und beschlagnahmte Gegenstände sowie Schmuggelverstecke vorgestellt. Spezielles Augenmerk wird auf den Wasserzoll und seine Geschichte gelegt. Vor dem Museum ist ein schwimmendes Abfertigunggebäude von einem anderen aufgegebenen hamburger Zollamt vertäut. Dort war bis zum Sommer 2005 der Zollkreuzer "Glücksstadt" als Museumsschiff zu besichtigen. Nach dessen Verschrottung wurde die "Glücksstadt" durch die "Oldenburg" ersetzt.
siehe auch: Bundeszollverwaltung
Weblinks
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Koordinaten: 53° 32' 46" N, 9° 59' 57" O
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Sonstige:
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