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Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Aus Kefk.
Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, das experimentelle und angewandte Forschung auf dem Gebiet von Ernährung und Gesundheit betreibt, um die molekularen Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen zu erforschen und neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Insbesondere steht dabei Entstehung von Adipositas, Diabetes mellitus und Krebs unter Beteiligung ernährungsbedingter Faktoren im Mittelpunkt. Es hat seinen Sitz in der an Potsdam grenzenden Gemeinde Bergholz-Rehbrücke.
Geschichte
Am 10. Juni 1946 wurde in Rehbrücke in einem ehemaligen Blindenheim auf Befehl der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland eine Zweigstelle des Forschungsinstituts für Ernährung und Verpflegungswissenschaft Berlin-Dahlem errichtet, das 1948 mit der Leipziger Anstalt für Vitaminprüfung und Vitaminforschung (ehemalige Reichsanstalt für Vitaminprüfung und Vitaminforschung) vereinigt wurde. Leiter der Einrichtung war ab 1951 Arthur Scheunert. 1957 wurde das Institut in die Forschungsgemeinschaft der naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Institute der Deutschen Akademie der Wissenschaften aufgenommen und 1969 zum Zentralinstitut für Ernährung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin umgegründet. Nach der Wiedervereinigung wurde das Institut positiv evaluiert und konnte damit weiter bestehen.
Zum 1. Januar 1992 erfolgte die Neugründung als Deutsches Institut für Ernährungsforschung in der Rechtsform einer Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg.
Weblink
- DIfE.de – Offizielle Internetpräsenz
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