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Deutsches Fremdwörterbuch

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Das Deutsche Fremdwörterbuch (DFWB) ist ein umfangreiches Fremdwörterbuch.

Das Deutsche Fremdwörterbuch geht auf eine Anregung Friedrich Kluges zurück und war ursprünglich als Ergänzung zum Grimmschen Wörterbuch konzipiert. Es wurde von Hans Schulz begründet, von Otto Basler fortgeführt und seit 1975 vom Institut für Deutsche Sprache bearbeitet. Die erste Auflage erschien in sieben Bänden von 1913 bis 1988.

Seit 1995 erscheint eine auf zwölf Bände veranschlagte zweite Auflage.

Das DFWB ist ein selektives historisches Bedeutungs- und Belegwörterbuch, das den Kernbereich der in der deutschen Standardsprache fest verankerten und geläufigen Fremdwörter und Fremdwortfamilien in ihrer geschichtlichen Entwicklung beschreibt und dokumentiert. Zugrunde gelegt ist ein erweiterter Fremdwortbegriff, nach dem zum einen Wortentlehnungen aus fremden Sprachen als Fremdwörter gelten, zum anderen aber auch sogenannte Lehn-Wortbildungen, d.h. im Deutschen ganz oder teilweise mit Hilfe von entlehnten Wörtern/Wortstämmen und Affixen geprägte Wörter, die häufig keine Entsprechungen oder Vorbilder in einer Fremdsprache haben.

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