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Deutscher Jugendliteraturpreis

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Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises 2005 während der Buchmesse in Frankfurt a.M.

Der Deutsche Jugendliteraturpreis wird seit 1956 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und jährlich verliehen (vor 1981 hieß der Preis „Deutscher Jugendbuchpreis“). Ausgezeichnet werden herausragende, anspruchsvolle Werke der Kinder- und Jugendliteratur. Die Organisation liegt beim Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.. Die Sieger erhalten neben dem Preisgeld eine Bronzeplastik, die Michael Endes Romanfigur Momo nachgebildet ist.

Seit Bestehen des Deutschen Jugendliteraturpreises wurden die Ausschreibungen vielfach abgeändert. So gab es in der Anfangszeit von 1956 bis 1963 nur Preisverleihungen in zwei Kategorien, Kinderbuch und Jugendbuch und einen zusätzlichen Sonderpreis, der jedes Jahr unter einem anderem Motto stand, z.B. schönstes Märchenbuch, bestes Bilderbuch, bestes Sachbuch usw..1964 wurde der Sonderpreis abgeschafft und in den nächsten Jahren wurden stattdessen die Kategorien um bestes Bilderbuch und bestes Sachbuch erweitert. Außerdem war es ab 1964 möglich, besondere Einzelleistungen wie z.B. Illustrationen oder Übersetzungen auszuzeichnen.

Im Rahmen einer Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse erhielt Rotraut Susanne Berner am 6. Oktober 2006 den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis für das Gesamtwerk einer deutschen Illustratorin. In den Kategorien Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch wurde je ein Preis in der Höhe von 8.000 Euro verliehen. Die Kritikerjury zeichnete mit „Gehört das so??! - Die Geschichte von Elvis“ das Bilderbuch von Peter Schössow aus. Sieger in der Sparte Kinderbuch wurde „Lilis Leben“ der französischen Autorin Valerie Dayre. Den Preis für das beste Jugendbuch erhielt der Niederländer Dolf Verrroen für „Wie schön weiß ich bin“. Im Sachbuch wurde „Denk nicht wir bleiben hier! - Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“ von Ania Tuckermann prämiert. Der Preis der Jugendjury, der ebenfalls mit 8.000 Euro dotiert ist, ging an den englischen Autor Kevin Brooks für „Lucas“.

Die Jugendjury setzt sich aus 6 Gruppen von Jugendlichen zusammen. Dazu gehören die Jubu Crew Göttingen, die Berliner Leseratten, der Jugendleseclub Landshut, die Junge Jury Bad Hersfeld, die Moerser-Jugendbuch-Jury und die Lufti-Jury - Mecklenburgische Literaturgesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

Preisträger

2000 - 2006

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Harry Rowohlt: Preisträger 2005

1990 - 1999

1980 - 1989

1970 - 1979

1960 - 1969

1956 - 1959

Weblinks

Wikipedia
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