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Deutsche Umwelthilfe

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Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist eine seit 1975 bestehende bundesweit tätige Umweltorganisation.

Die DUH ist kein Mitgliederverband wie der NABU oder der BUND, sondern sieht sich als unabhängiges Forum für Umweltorganisationen, Politiker und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft. Durch Bündnisse mit Unternehmen und Umweltpolitikern will sie umweltfreundlichere Wirtschaftsweisen und Produkte fördern.

Bundesvorsitzender ist Prof. Dr. Harald Kächele. Bundesgeschäftsführer sind Jürgen Resch, der auch Schatzmeister im Dachverband DNR ist, und der grüne Ex-Umweltstaatssekretär Rainer Baake. Insgesamt etwa 50 hauptamtliche Mitarbeiter arbeiten in der Bundesgeschäftsstelle in Radolfzell am Bodensee, im Hauptstadtbüro in Berlin, in der Regionalgeschäftsstelle Nord in Hannover sowie im Elbe-Projektbüro in Köthen.

Die DUH finanziert sich aus privaten Spenden - vor allem aus Wirtschaftskreisen - sowie aus öffentlichen Fördermitteln. Durch die vergleichsweise großzügige finanzielle und personelle Ausstattung und ihre hochrangigen Kontakte kann die DUH teilweise eine beträchtliche Schlagkraft entwickeln und selbst Großunternehmen - z.B. Autokonzerne - zu ökologischen Korrekturen zwingen. Kritiker bemängeln allerdings die fehlende Transparenz der vielfältigen Verbindungen zwischen DUH, (Öko-)Unternehmen und (Umwelt-)Politik bis hin zu personellen Überschneidungen und Beteiligungen.

Bisherige Projekte

Aus den DUH-Projekten sind zwei selbständige Organisationen entstanden, die Bodensee-Stiftung und der Global Nature Fund (GNF), letzterer arbeitet für den weltweiten Seenschutz.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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