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Deutsche Legion (Krimkrieg)
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Die Deutsche Legion (Britisch-German Legion) war eine Gruppe deutscher Freiwilliger, die als Fremdenlegionäre mit dem Britischen Heer im Krimkrieg (1853 - 1856) kämpfen sollten. Sie wurden nach Istanbul gebracht, kamen jedoch wegen des Endes der Kampfhandlungen nicht mehr zum Einsatz. Einige Angehörige der Einheit wurden auf dem britischen Friedhof von Haydarpaşa in Istanbul begraben, dort steht auch ein Gedenkstein für die Toten der British-German Legion. Nach dem Frieden von Paris von 1856 wurden ihre Mitglieder als Siedler in die Kapkolonie gesandt. Insgesamt wurden 2.400 Männer, Frauen und Kinder unter Baron Richard von Stutterheim an der Grenze der Kapkolonie angesiedelt. Mehrere Dörfer wurden durch diese Siedler gegründet, u.a.:
- Berlin
- Frankfort
- Hamburg
- Hanover
- Stutterheim
Vieler dieser Siedler fanden in der Kolonie jedoch kein Auskommen und wanderten in den folgenden Jahren wieder aus. Es wird geschätzt, dass etwa 1.100 von ihnen nach Indien auswanderten, wo sie wieder in den Dienst des englischen Heeres traten. Allmählich wurden diejenigen, die in der Kapkolonie geblieben waren, entlassen. Die Legion wurde in Februar 1861 aufgelöst.
Weblinks
Literatur
- Bayley, C. C.: Mercenaries for the Crimea : the German, Swiss, and Italian Legions in British Service, 1854-1856. Montreal (McGill-Queen's University Press) 1977. ISBN 0773502734
- Westphal, William: Ten years in South Africa : only complete and authentic history of the British German Legion in South Africa and the East Indies. Chicago (B.S. Wasson & Co. printers) 1892.
