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Dettighofen

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Dettighofen im Landkreis Waldshut in Deutschland. Ein Ortsteil der Gemeinde Pfyn im Schweizer Kanton Thurgau trägt ebenfalls den Namen Dettighofen.
Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Dettighofen Baden.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Waldshut
Koordinaten: Koordinaten: 47° 37′ N, 8° 29′ O47° 37′ N, 8° 29′ O
Höhe: 488 m ü. NN
Fläche: 14,39 km²
Einwohner: 1106 (30. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79802
Vorwahl: 07742
Kfz-Kennzeichen: WT
Gemeindeschlüssel: 08 3 37 030
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Berwanger Straße 5
79802 Dettighofen
Bürgermeister: Gerhard Riedmüller

Dettighofen ist eine Gemeinde im Landkreis Waldshut in Baden-Württemberg, Deutschland.

Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband "Jestetten" mit Sitz in Jestetten.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Dettighofen liegt auf einem Höhenrücken etwa 150 Meter über dem fünf Kilometer entfernten Hochrhein. Die Gemeinde ist von ihrer geographischen Lage her einmalig in Deutschland, sie liegt zusammen mit den Gemeinden Jestetten und Lottstetten im so genannten Jestetter Zipfel, der auf einer Länge von 55 km von der Grenze zur Schweiz umschlossen und nur über eine Straße von Deutschland direkt zu erreichen ist.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Wilchingen im Schweizer Kanton Schaffhausen, im Osten an Jestetten, im Süden an die beiden Schweizer Gemeinden Rafz und Wil im rechtsrheinischen Teil des Kantons Zürich und im Westen an Klettgau.

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus dem namengebenden Dettighofen und den Ortsteilen Baltersweil und Berwangen.

Geschichte

Dettighofen wurde im Jahre 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte der Ort zum Kloster Rheinau, kam aber im 17. Jahrhundert in den Besitz der Stadt Zürich. Baltersweil wurde schon im Jahre 885 erstmals erwähnt und gehörte ebenso wie Berwangen zum Besitz des Klosters Reichenau. 1806 kamen alle drei Dörfer zu dem neu geschaffenen Großherzogtum Baden.

Wegen des äußerst komplizierten Grenzverlaufs in dieser Region wurde das Gebiet des Jestetter Zipfels 1840 zum Zollausschlussgebiet erklärt, was die zu überwachende Grenze von 55 km auf 6 km verkürzte. Diese Regelung, die bis 1935 währte, bescherte den Bewohnern des Gebiets einen bescheidenen Wohlstand, konnten sie ihre Produkte doch in Baden bzw. Deutschland und der Schweiz zollfrei anbieten. Aber auch an dem zeitweise aufkommenden Schmuggel sollen sie beteiligt gewesen sein.

Die Gemeinde in ihrem heutigen Umfang entstand im Rahmen der baden-württembergischen Gebietsreform im Jahre 1974 durch Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Gemeinden Baltersweil, Berwangen und Dettighofen.

Literatur

  • Georg Jäger: Jestetten und seine Umgebung. Ein Heimatbuch für das badische Zollausschlussgebiet. 1930
Wikipedia
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