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Detonator
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Als Detonator (lat. detonare = herabdonnern), Verstärkerladung oder Booster bezeichnet man die Ladung eines brisanten Sprengstoffs, die für die Auslösung (Initiierung) der Detonation einer Hauptladung nötig ist. Die Hauptladung kann unterschiedlich sein: Artilleriegeschosse, Minen, Fliegerbomben, der Gefechtsteil einer Rakete, aber auch allgemeine Sprengladungen.
Als Detonator werden gewöhnlich gepresste, zylindrische Sprengkörper aus Tetryl, Trotyl, phlegmatisiertem (Herabsetzung der Empfindlichkeit) Hexogen, Nitropenta, Pikrinsäure und anderen Sprengstoffen verwendet. All diesen Stoffen ist gemeinsam, dass sie eine größere Empfindlichkeit gegenüber dem Anfangsimpuls aufweisen, als der Sprengstoff der Hauptladung (z. B. ANFO, gegossenes TNT, CL20)
Masse und Form des Detonators werden so berechnet, dass bei der Detonation ein Impuls entsteht, der die Auslösung der Detonation der Hauptladung und das gewünschte Detonationsverhalten gewährleistet.
Die Initiierung des Detonators wird durch eine Sprengkapsel, einen Elektrodetonator oder einen Zünder ausgelöst. Bei einigen Munitionsarten werden zur Erhöhung der Wirkung der Detonation zusätzliche Detonatoren verwendet.
Elektrodetonator
Es wird eine Schusswaffe mit einem Lauf und ein Geschoß aus elektrisch isolierenden Material (Kapton, Teflon) und einer Treibladung aus einer dünnen Metallfolie benutzt. Über zwei seitlich angeschlossenen Metallbleche wird durch die Folie ein Stromstoß geschickt, das Metall verdampft und beschleunigt das Geschoß, welches auf den Sprengstoff prallt. Durch adiabatische Kompression erhitzt sich dieser und überschreitet die Zündtemperatur. Wenn der Druck hoch genug ist, kommt es sofort zu einer Detonation. Quelle: [1]
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