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Deterministischer Jitter

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In der Hochfrequenzdatenübertragung über Kabel gibt es Leitungseigenschaften, die zu Jitter führen können.

Bild:Eye OK.jpg
Augendiagramm mit weit geöffnetem Auge
Bild:Eye with jitter.jpg
Augendiagramm unter Einfluss von Jitter

Normalerweise erwartet man saubere Flanken (Rechteckige 1/0-Übergänge) am Ende der Leitung.

Die hochfrequenten und niederfrequenten Anteile weisen eine unterschiedliche Übertragung auf (mehr bzw. weniger Verluste). Je nach Qualität des Kabels wird der Hochfrequenzanteil stärker bedämpft (abgeschwächt). Ist der Anteil der hohen Frequenzen geringer, beeinflusst das die Flankensteilheit der 1/0-Übergänge, da für die Übertragung der schnellen 1/0-Übergänge eine hohe Bandbreite benötigt wird. Ist die Bandbreite zu gering, dann werden die Flanken 'schlapp' und abgerundet.
Der Datenstrom hat ein Frequenzspektrum aus langen Datenpaketen zum Beispiel 1111100000 und schnelleren 101010 Übergängen. Nach einer Folge von fünf "1" braucht die nächste "0" länger. Daher verschiebt sich der Flankendurchtritt durch den Nulldurchgang, je mehr gleiche Bits aufeinander folgen, in der Zeitachse umso weiter nach rechts.
Der Determinismus (Algorithmus) des Deterministischen Jitters besteht in der Vorhersagbarkeit des Flankendurchtritts. Ein Bitmuster von 10101010... idealer weise gleicher Nulldurchgang, gegenüber 10110010... besitzt zwei Nulldurchgänge.
Durch den Datenstrom (Bitmusterfolge) ergibt sich nun ein Jitter-Rauschen –
Der deterministische Jitter.

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