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Deskriptive Definition

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Die deskriptive Definition bezeichnet eine Form der Definition, die insbesondere von Clarence Irving Lewis untersucht wurde und bei der es sich darum handelt, ein Objekt u.a. durch eine unwesentliche Eigenschaft die aber allen Objekten einer bestimmten Klasse zukommt und keinem anderen Objekt einer anderen Klasse, zu kennzeichnen.

Häufig wird als Beispiel angeführt:

"Der Mensch ist das Tier, das lacht"

Nun haben zwar zweifellos alle gesunden Menschen die Fähigkeit, zu lachen, und es besitzt kein Lebewesen außer dem Menschen diese psychische Fähigkeit (beim Lachaffen äußert sich das Lachen aus anderen Motiven).

Andererseits ist die Eigenschaft, lachen zu können, natürlich eine auf das menschliche Wesen bezogen unwesentliche Eigenschaft. Die Anwesenheit solcher unwesentlichen Eigenschaften, wie sie nach Lewis zur Definition dienen, hilft sicherlich beim Klassifizieren von Objekten, ist aber für die Wissenschaft, die das Wesen der Dinge erforschen will, im ganzen gesehen belanglos.

Es wird geltend gemacht, die Definition durch Deskription habe den Vorteil, dass man nicht über Dinge, die durch das definierende Wort bezeichnet werden, hinausgehen muss, während beispielsweise bei einer synthetischen Definition stets auch eine Beziehung zu anderen Dingen hergestellt wird. Eine Analyse der von Lewis angegebenen Beispiele zeigt, dass dieser angebliche Vorteil gar nicht existiert. So sollen etwa bestimmte Töne durch die ihnen zugrunde liegende harmonische Schwingung definiert werden. Damit ist aber stillschweigend doch eine Beziehung zu anderen in die Definition eingegangen, nämlich die Relation zwischen Tönen und eben diesen Schwingungen.

Es scheint, dass sich eine prinzipielle Grenze zwischen der Definition durch Deskription und der synthetischen Definition nicht ziehen läßt.

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