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Derendingen (Tübingen)
Aus Kefk.
| Stadtteil von Tübingen Derendingen | ||
|---|---|---|
| Bild:Wappen Derendingen.png | ||
| Basisdaten | Rang | |
| Einwohner: | 5996 | 8/20 |
| Ausländeranteil: | 10,1 % | 11/20 |
| Stand: | Dezember 2005 | |
| Ortsteile: | Zentrum ("Flecken") Feuerhägle Gartenstadt | |
| Website: | Stadtteil Derendingen | |
Derendingen ist mit knapp 6000 Einwohnern ein Stadtteil der Universitätsstadt Tübingen. Er liegt südlich des Stadtzentrums.
Lage
Derendingen liegt auf der südlichen Neckarseite Tübingens im Auslauf des Steinlachtals. Nördlich wird Derendingen durch den Neckar von der Weststadt abgegrenzt und von der Innenstadt ist die Bahnlinie Tübingen-Stuttgart die Abgrenzung. Er wird östlich durch die Steinlach vom Stadtteil Südstadt abgegrenzt.
Geschichte
Urkundlich wird der Ort erstmals 1089 erwähnt, vielfältige, alamanische Funde aus dem 7. Jahrhundert, darunter ein Goldblattkreuz, belegen jedoch eine deutlich frühere Besiedlung. Eine erste Kirche wurde durch Ausgrabungen spätestens auf das 8. Jahrhundert datiert und als "St. Gallus Kirche" identifiziert. Sie geht wahrscheinlich auf die Missionstätigkeiten von Mitarbeitern des Heiligen Gallus zurück. Bekannt ist sie auch durch die Tätigkeit des slowenischen Reformators Primus Truber im 16. Jahrhundert. 1934 wurde Derendingen nach Tübingen eingemeindet. Während des 2. Weltkriegs wurde Derendingen nur geringfügig zerstört, die evangelische St. Galluskirche wurde allerdings bei einem Luftangriff am 19. Oktober 1944 stark beschädigt.
Weblinks
- Derendinger Vereine
- Geschichte
- Informationen über den Stadtteil
- Kriegsdenkmäler an der St. Gallus Kirche
- Evangelische Kirchengemeinde Derendingen
Koordinaten: 48° 30′ N, 09° 03′ O
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