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Der vierjährige Posten

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Operndaten
Titel: Der vierjährige Posten
Originaltitel: Der vierjährige Posten
Originalsprache: deutsch
Musik: Franz Schubert
Libretto: Theodor Körner
Uraufführung: 23. September 1869
Ort der Uraufführung: Dresden
Spieldauer: ca. 45 Minuten
Ort und Zeit der Handlung: ein deutsches Dorf in der Nähe zur französischen Grenze im 18. Jahrhundert
Personen
  • Käthchen, eine Bauerntochter (Sopran)
  • Duval, ihr Ehemann (Tenor)
  • Walter, Käthchens Vater, Bauer und Dorfrichter (Bariton)
  • Veit, ein Bauer (Tenor)
  • Hauptmann der französischen Truppen (Tenor)
  • General der französischen Armee (Sprechrolle)
  • Soldaten und Dorfbewohner (Chor)

Der vierjährige Posten ist eine Oper in Form eines Singspiels in einem Akt von Franz Schubert. Das Libretto verfasste Theodor Körner. Obwohl das Werk schon 1815 entstanden war - Schubert war gerade mal 18 Jahre alt -, erlebte es erst am 23. September 1869 – 41 Jahre nach Schuberts Tod – seine Uraufführung in der Hofoper Dresden (heute: Semperoper).

Handlung

Wieder einmal herrscht Krieg zwischen Deutschland und Frankreich. Der junge französische Soldat Duval war mit der Aufgabe des Grenzpostens betraut worden. Weil ihm aber das Soldatenleben schon immer verhasst war, hatte er vor vier Jahren einfach seinen Posten verlassen und sich auf die deutsche Seite begeben. Dort lernte er die Bauerntochter Käthchen kennen und verliebte sich in sie. Auch Käthchens Vater schätzte den jungen Mann sehr und war froh, dass er bald sein Schwiegersohn wurde.

Nun ist Duval mit Leib und Seele Landwirt. Eines Tages kommt ihm zu Ohren, dass jene französische Truppe, der er früher angehörte, wieder im Anmarsch ist. Seine Frau und sein Schwiegervater befürchten schon das Schlimmste. Auf Desertation steht schließlich die Todesstrafe. Da kommt Duval die rettende Idee, einfach zu behaupten, in treuer Pflichterfüllung versehe er nun schon seit vier Jahren seinen Dienst als Grenzposten.

Es kommt jedoch ganz anders: Der Hauptmann der französischen Truppe schenkt Duval keinen Glauben, sondern lässt ihn vor ein Kriegsgericht stellen. Da erscheint plötzlich als Deus ex Machina der General. Dieser glaubt Duvals Worten und sorgt dafür, dass er ehrenvoll aus der Armee entlassen wird. Nun kann er weiterhin ein Leben als Bauer führen und mit seinem Käthchen glücklich sein.

Weblinks

Libretto

Wikipedia
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