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Der unheimliche Mönch
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der unheimliche Mönch |
| Originaltitel: | Der unheimliche Mönch |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 1965 |
| Länge (PAL-DVD): | 82 Minuten |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Harald Reinl |
| Drehbuch: | J. Joachim Bartsch, Fred Denger |
| Produktion: | Preben Philipsen, Horst Wendlandt |
| Musik: | Peter Thomas |
| Kamera: | Ernst W. Kalinke |
| Schnitt: | Jutta Hering |
| Besetzung | |
| |
Der unheimliche Mönch ist der 24. deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Der Film, entstanden im Jahre 1965, war der letzte Film der Serie, den die in Berlin ansässige Rialto Film in Schwarzweiß produzierte.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Der Tod des alten Schlossherrn von Darkwood zieht einen Erbstreit nach sich: Das Testament benennt Lady Patricia – die Tochter des Schlossherrn – als Erbin des Anwesens, in dem sie ein Mädchenpensionat führt, und die Enkelin Gwendolin, die das Vermögen erben soll. Doch Sir Richard, der älteste Sohn des Schlossherrn, testamentarisch enterbt, hat das Testament in seinen Besitz gebracht und fordert, da beim Fehlen eines Testaments die Kinder des Schlossherren zu gleichen Teilen erben würden, von seinem Bruder Sir William, seiner Schwester Lady Patricia, sowie deren Sohn Ronny eine Generalvollmacht, die ihm das gesamte Vermögen zuschreibt, mit Ausnahme von 10% für jeden der Geschwister. Andernfalls werde er das Testament veröffentlichen und keiner der anderen erhält einen Anteil.
Lady Patricia lädt, um den Schutz Gwendolins besorgt, diese zu sich ins Schloss ein. Sie fordert zudem Schutz von Scotland Yard, da bei Schloss Darkwood eine vermummte Erscheinung in Mönchskutte sein Unwesen treibt. Erst nach der Ermordung eines Inspektors in der Nähe des Schlosses sieht Sir John die Ermittlungen als notwendig an, aber es bedarf noch eines Mordes an einem Mädchen, bevor Sir John und Inspektor Bratt die Vernehmung vor Ort durchführen und zusätzliche Polizeibeamte postieren. Dann beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen; wiederholt verschwinden Mädchen und auch weitere Morde fordern einen schnellen Ermittlungserfolg von Scotland Yard.
Inspektor Bratt gelingt es im Zuge seiner Ermittlungen, den unheimlichen Mönch zu stellen. In einem dunklen Keller gelingt es dem unheimlichen Mönch in allerletzter Sekunde, vor Inspektor Bratt zu fliehen. Jedoch nicht ohne von Inspektor Bratt angeschossen zu werden. Der Mönch flieht in einem Auto und lässt Inspektor Bratt eingesperrt zurück. Bratt schafft es sich zu befreien und nimmt die Verfolgung mit einem gerade zum Grundstück gefahrenen Auto auf. Gwendolin wurde derweil entführt vom unheimlichen Mönch, denn selbiger hat Beweise, die Gwendolins Vater, der unschuldig wegen Mordes im Zuchthaus sitzt, entlasten und somit zu seiner Entlassung führen würden.
Der unheimliche Mönch kommt also an im Haus, in das Gwendolin von seinen Handlangern gebracht wurde, um ihr diesen Beweis zu geben. Doch in diesem Haus ist auch Sir Richard und er versucht Gwendolin zu erpressen. Doch da kommt der unheimliche Mönch und ermordet Sir Richard. Bemerkenswert ist, dass der Mönch zu diesem Zeitpunkt schon schwer verwundet ist, also bringt er Sir Richard mit allerletzter Kraft um. Dann stürmt Inspektor Bratt in das Haus und der unheimliche Mönch bricht tot zusammen. Bei der Lüftung der Maske kommt es für alle zu einer großen Überraschung, denn jeder hatte einen anderen als den Mörder vermutet. Kein anderer als der so unscheinbare Smith verbarg sich unter der Mönchskutte!
Hintergrund
Die Außenaufnahmen entstanden bei Schloss Hastenbeck bei Hameln, bei der Mühle Hittfeld nahe Hamburg und im Hafen von Hamburg-Harburg. Die Innenaufnahmen erfolgten in den CCC-Studios Berlin. Drehzeit war vom 6. Oktober bis zum 17. November 1965, die Uraufführung fand am 17. Dezember 1965 im Passage-Kino Saarbrücken statt.
Die Rolle der Mary war ursprünglich für Grit Böttcher vorgesehen. Als sie erkrankte, erhielt die an ihrer Stelle eingesetzte Uschi Glas ihre erste größere Filmrolle.
Kritiken
Aus Harald Reinls Kriminalkabinett ein neuer Wallace, der es leicht hat, seine Betrachter zu fesseln. Reinl ist ein Spezialist für diese Art. Meisterlich setzt er die vom Meister der Kriminalstory errechneten Spannungselemente in filmische Vorgänge um, entwirft Bildstimmungen, setzt optische Überraschungen ein, bis endlich der Zuschauer sich in allen seinen Vermutungen getäuscht sieht und des Geheimnisses Entüllung erst kurz vor Toresschluss erfährt.
Großartig das Darstelleraufgebot mit Harald Leipnitz, Hartmut Reck an der Spitze, die finsteren undurchsichtigen Typen sind in der Mehrzahl, das macht den Film noch spannender, als er ohnehin schon ist.
Weblinks
- Der unheimliche Mönch in der Internet Movie Database
- Stab und Besetzung bei deutscher-tonfilm.de
- Stab und Besetzung bei rialtofilm.de
Rialto-Produktionen:
Der Frosch mit der Maske |
Der rote Kreis |
Die Bande des Schreckens |
Der grüne Bogenschütze |
Die toten Augen von London |
Das Geheimnis der gelben Narzissen |
Der Fälscher von London |
Die seltsame Gräfin |
Das Rätsel der roten Orchidee |
Die Tür mit den sieben Schlössern |
Das Gasthaus an der Themse |
Der Zinker |
Der schwarze Abt |
Das indische Tuch |
Zimmer 13 |
Die Gruft mit dem Rätselschloß |
Der Hexer |
Das Verrätertor |
Neues vom Hexer |
Der unheimliche Mönch |
Der Bucklige von Soho |
Das Geheimnis der weißen Nonne |
Die blaue Hand |
Der Mönch mit der Peitsche |
Der Hund von Blackwood Castle |
Im Banne des Unheimlichen |
Der Gorilla von Soho |
Der Mann mit dem Glasauge |
Das Gesicht im Dunkeln |
Die Tote aus der Themse |
Das Geheimnis der grünen Stecknadel |
Das Rätsel des silbernen Halbmonds
Kurt-Ulrich-Produktion:
Der Rächer
CCC-Produktion:
Der Fluch der gelben Schlange |
Der Teufel kam aus Akasava
Towers-Produkion:
Todestrommeln am großen Fluß |
Sanders und das Schiff des Todes |
Das Rätsel des silbernen Dreieck
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