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Der gescheite Hans

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Der gescheite Hans ist ein Märchen, das sich in der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 32) findet.

Inhalt

Das Märchen Der gescheite Hans, das die Brüder Grimm im Dialogtext übermitteln (die Ausgabe von Panzer bringt noch eine zweite Variante) ist eine ebenso schlichte wie lehrreiche Erzählung, die in einzelnen Abschnitten zeigt, wie Hans in dem Versuch der unreflektiert wörtlichen Umsetzung einzelner guter Ratschläge immer wieder scheitert. So bringt Hans eine Nadel von Gretel, seiner Verlobten, in dem auf einen Wagen geladenen Heu heim und setzt den Rat der Mutter, die Nadel an den Ärmel zu stecken, bei der nächsten Gelegenheit, zu der er sich etwas leiht, um, ohne zu bedenken, dass das nun mitgebrachte Messer anders transportiert werden sollte. Zum Ende des Märchens hat der vermeintlich gescheite Hans so nicht nur beträchtlichen Schaden angerichtet, sondern auch seine Verlobte verloren.

Varianten zu Der gescheite Hans finden sich im Pentamerone (I,4), in Freys Gartengesellschaft und in Kirchhofs Wendunmuth (I, Nr.81). Auch Hans Sachsens Das Kälberbrüten behandelt dieses Thema. In Rollenhagens Froschmeuseler ist mit dem in der Vorrede erwähnten Hans, dem noch das Attribut der Faulheit beigelegt wird, wahrscheinlich ebenfalls die Märchenfigur gemeint.

Textausgabe


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