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Der elektrische Mönch
Aus Kefk.
Der elektrische Mönch – Dirk Gently’s holistische Detektei ist ein Roman von Douglas Adams, der zuerst 1987 in England unter dem Titel Dirk Gently’s Holistic Detective Agency erschien. Douglas Adams selbst beschrieb das Buch als „Geister– Horror−Wer-ist-der-Täter–Zeitmaschinen–Romanzen–Komödien–Musical–Epos“.
Die Fortsetzung des Buches ist Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele. Ein dritter Teil war in Arbeit, den Adams, der 2001 starb, aber nicht mehr fertig stellen konnte. Fragmente dieses Werkes wurden unter den Titel Lachs im Zweifel veröffentlicht.
Zusammenfassung
Der gewundene Handlungsstrang beginnt mit der Beschreibung einer Anzahl von scheinbar nicht in Bezug stehender Situationen. Die Anschlüsse zwischen ihnen werden stufenweise, obgleich selten ausdrücklich aufgedeckt. Die relative Chronologie der Ereignisse, die unten beschrieben sind, wird nicht vor der Mitte der Erzählung offensichtlich.
Richard MacDuff besucht das jährliche Bankett an seinem ehemaligen College St. Cedds auf Einladung seines alten Hochschultutors, Professor „Reg“ Chronotis. Reg benimmt sich ein wenig seltsamer als üblich, anscheinend in dem Bestreben, etwas mit Richard zu besprechen, aber es kommt nie wirklich dazu. Es stellt sich heraus, dass die plötzlich auftretenden Geräusche oberhalb von Regs Räumen von einem Pferd im Badezimmer stammen. Aus einem nicht erkennbaren Grund erleichtert diese Tatsache Reg außerordentlich. Richard erinnert sich plötzlich an das Versprechen, das er seiner Freundin Susan gegeben hatte: dass sie heute Abend gemeinsam etwas besonderes unternehmen würden.
Auf einem weit entfernten Planeten arbeitet sich ein Gerät, genannt Elektrischer Mönch, durch eine Reihe unsinniger Glaubensvorstellungen. Seine einzige Aufgabe ist es, Dinge zu glauben (um so anderen Leuten die Mühe zu ersparen, es selbst zu tun), aber eine Störung hat dazu geführt, dass sein Glaubenssystem zunehmend fehleranfällig wurde. Ausgestoßen aus der Zivilisation mit nur einem Pferd, glaubt es momentan, dass seine Umgebung blassrosa sei und dass eine gewöhnliche weiße Tür in eine fremde neue Welt führe.
Der Unternehmer Gordon Way fährt eine Landstraße in Richtung zu seinem Häuschen und spricht mit dem Anrufbeantworter seiner Schwester. Als er anhält, um den Kofferraum seines Wagens zu schließen, wird er erschossen. Sein Geist jedoch fragt sich, wieso er immer noch existiert und was er nun tun soll.
Michael Wenton-Weakes hatte von seinem wohlhabenden Vater immer alles bekommen, was er haben wollte. Aber nach dem Tod des alten Mannes erwies sich Michaels Mutter als ein viel gewissenhafterer Manager, als es ihr letzter Ehemann jemals gewesen war. Der verwöhnte junge Mann stellt fest, dass ihm plötzlich seine kostspieligen Spielzeuge weggenommen werden, einschließlich seiner geliebten geldverschlingenden Zeitschrift. Michael versetzt dieser „Verlust“ in besessene Wut.
Svlad Cjellis bewegte Vergangenheit umfasst auch eine Anzahl sehr unbedeutender Gaunereien. Am College jedoch geriet der Versuch, seine Kommilitonen auf nicht ganz legale Weise mit freien Getränken und Mahlzeiten zu versorgen, etwas außer Kontrolle und führte zur Verhaftung Cjellis. Unter dem neuen Namen Dirk Gently ist er nun der Inhaber und einzige Ermittler eines Detektivbüros, das von sich behauptet, die grundlegende Verbundenheit aller Dinge auszunutzen, um jedweden Fall zu lösen. Obgleich er eine beliebige Zahl von absurden Argumenten für seine überhöhten Spesenabrechnungen produzieren kann, ist er doch überaus erfolgreich beim Aufspüren der Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch immer sein mag.
Leitmotiv
Das zentrale Motiv des Romans ist die grundlegende Verbundenheit aller Dinge. Viele Details mögen zunächst überflüssig erscheinen, doch hinterher stellen sie sich als integrale Bestandteile des Handlungsstrangs heraus. Die Chaostheorie ist folglich ein passender Kontext für diesen Roman. Auf die Vorstellung des Holismus wird im Unter- bzw. Originaltitel des Romans Bezug genommen. Auch Gastauftritte aus der Quantenmechanik gibt es im Roman, wie zum Beispiel den EPR-Effekt.
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