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Der Unsichtbare (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Unsichtbare
Originaltitel: The Invisible Man
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1933
Länge (PAL-DVD): 71 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: James Whale
Drehbuch: R.C. Sherriff nach dem Buch Der Unsichtbare von H.G. Wells
Produktion: Carl Laemmle Jr.
Musik: Heinz Roemheld
Kamera: Arthur Edeson
Schnitt: Ted J. Kent
Besetzung

Der Unsichtbare (OT: The Invisible Man) ist ein amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 1933 von James Whale. Es ist eine Verfilmung von H.G. Wells' gleichnamigem Roman. Der Film machte den Schauspieler Claude Rains bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

In einem Hotel in einem verschneiten Dorf steigt ein vermummter, mysteriöser Fremder ab. Dieser verbirgt ein grausiges Geheimnis unter seinen Bandagen: Er ist unsichtbar! Denn er ist ein Wissenschaftler, der mit einer verbotenen Droge herumexperimentiert hat. Nun versuchen seine Kollegen und seine Verlobte, ihn zu finden - ohne eine Ahnung von seinem Schicksal zu haben. Doch die Droge hat noch eine zweite Nebenwirkung: Sie macht wahnsinnig. Der Unsichtbare möchte die Welt erobern, und schreckt auch vor Mord nicht zurück. So macht schnell auch die Polizei Jagd auf den Unsichtbaren. Die Ermittler sind mit ihrem Latein jedoch bald am Ende, und im Volk bricht eine Panik aus.

Besonderheiten und Bedeutung

  • Hauptdarsteller Rains wurde durch den Film bekannt, obwohl sein Gesicht nur wenige Sekunden auf der Leinwand zu sehen ist. Seine Stimme war markant genug, um einen Eindruck zu hinterlassen.
  • Die verwendeten Spezialeffekte waren zu jener Zeit teilweise revolutionär. So ist hier beispielsweise ein Vorläufer des Verfahrens zu bewundern, das heute noch in einer Blue Box zur Anwendung kommt.
  • In Science Fiction/Double Feature, dem Eröffnungssong des Musicals The Rocky Horror Show und des Films The Rocky Horror Picture Show, wird dem Film und dessen Hauptdarsteller Tribut gezollt.

Deutsche Übersetzung

Der Film wurde 1950 synchronisiert und lief auch in deutschen Kinos. Im Rahmen der sog. "Monster Collection" erschien er 2004 bei Universal auch für den Deutschen Markt auf DVD.

Kritiken

  • "Die besonderen Merkmale von James Whales Horrorfilm-Klassiker sind die außerordentliche Trickarbeit und der zuweilen an der Grenze zum Slapstick angesiedelte, superbe Humor."Wolfram Tichy, Liz-Anne Bawden, et al.: rororo Filmlexikon. Band 1: Filme A – J (OT: The Oxford Companion to Film). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1978, ISBN 3-499-16228-8, S. 307
  • "Gelungene Verfilmung von H. G. Wells’ Roman." (Wertung: 2½ Sterne = überdurchschnittlich) - Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 858
  • "Sehr veraltete und bedeutungslose Kolportage." - 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 450
  • " „Der Unsichtbare“ kommt der Perfektion so nahe... wie ein Film ihr nahe kommen kann. Von den drei wirklich großen SF-Filmen, die die dreißiger Jahre hervorgebracht haben, ist er möglicherweise der beste. Aber auch der stets an letzter Stelle genannte: Obwohl er sehr erfolgreich war – bei der Kritik und an der Kinokasse –, hat er sich nie der endlosen Anzahl von Remakes und Variationen erfreut wie „Frankenstein“ oder „King Kong“ ... und hat auch nie eine Kultbewegung ins Leben gerufen."Frederik Pohl, Frederik Pohl IV: Science Fiction Studies in Film. New York 1981 [[1]]

Literatur

Weblinks

Wikipedia
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