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Der Staatsfeind Nr. 1

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Staatsfeind Nr. 1
Originaltitel: Enemy of the State
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1998
Länge (PAL-DVD): 126:42 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Tony Scott
Drehbuch: David Marconi
Produktion: Jerry Bruckheimer
Musik: Harry Gregson-Williams, Trevor Rabin
Kamera: Daniel Mindel
Schnitt: Chris Lebenzon
Besetzung

Der Staatsfeind Nr. 1 ist ein US-amerikanischer Film von Regisseur Tony Scott mit Will Smith, Gene Hackman und Jon Voight aus dem Jahre 1998.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Als der erfolgreiche Anwalt Robert Clayton Dean aus Washington (D.C.) auf der Suche nach einem Geschenk für seine Frau Carla in einem Dessous-Laden steht, steckt ihm ein alter Studienfreund unbemerkt ein Video zu. Darauf wird der Top-Agent Thomas Brian Reynolds des mächtigen US-Geheimdienstes NSA mit einem Mord an einem Kongressabgeordneten in Verbindung gebracht. Der NSA-Agent will um jeden Preis ein neues gelockertes Überwachungsgesetz durchbringen.

Reynolds verfügt über die modernste Computer- und Satellitentechnik und kommt schnell auf die Spur des nichts ahnenden Anwalts und er setzt sich mit seinem Team daran, Deans Ruf zu zerstören. Dean verliert seinen Job. Zudem setzt ihn auch noch seine Frau vor die Tür, als ihm eine Affäre mit der Studienfreundin Rachel Banks angedichtet wird.

Robert Clayton Dean, der nun ganz auf sich allein gestellt ist, flüchtet vor seinen übermächtigen Gegnern. Seine einzige Chance bietet ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Edward „Brill“ Lyle, der früher für die CIA tätig war. Nach anfänglichem Zögern hilft Brill dem Anwalt. Dean kann nach und nach sämtliche bei ihm heimlich angebrachten Wanzen finden und ihm gelingt die Flucht. Zudem findet er das Beweisvideo, das sein Sohn entwendet hatte. Nach Sichtung des Bandes können Dean und Brill endlich nachvollziehen, wieso Dean verfolgt wird. Zudem bringen beide die gefundenen Wanzen im Appartement eines hohen Regierungsbeamten unter. Kaum entdeckt, lösen diese Wanzen eine Ermittlung aus, die Reynolds stark in Bedrängnis bringt.

Reynolds Leute können Brills Unterschlupf schließlich auffinden, und bei der Flucht wird das Video zerstört. Brill versucht mit Deans Hilfe bei einem Treffen mit Reynolds erneut belastendes Material aufzuzeichnen, doch dies misslingt und beide werden gefangen genommen. Dean gelingt es, Reynolds und seine Männer in das Haus eines Klienten zu locken, das vom FBI überwacht wird. Bei einem Schusswechsel mit den dort anwesenden Verbrechern sterben Reynolds und seine Truppe. Ein von Technikern mitgeschnittenes Geständnis von Reynolds liefert am Ende den Beweis von Reynolds Schuld. Dean kann zum alten Leben zurückkehren und Brill taucht erneut unter. Das geplante neue Überwachungsgesetz wird verhindert.

Dies und Das

  • Um den Film authentisch zu gestalten, war am Set ein Berater für technische Überwachung elektronischer Gegenmaßnahmen (engl.: "Technical Surveillance Counter-Measures" kurz: TSCM) anwesend, der außerdem eine kleine Nebenrolle in einem Laden als Verkäufer für Spionageequiment bekommen hatte.
  • Zuerst waren Mel Gibson und Tom Cruise die Favoriten für die Rolle des Robert Clayton Dean, die schlussendlich aber Will Smith bekam. Über George Clooney wurde kurzzeitig auch nachgedacht, und zwar für die Rolle des Thomas Brian Reynolds (Jon Voight).
  • In der deutschen Übersetzung wurde die Anspielung auf Aldous Huxley's "Brave New World" im engl. original (Zitat Brill: "It's a brave new world out there. At least it better be.") auf "George Orwell's Welt" umgeschrieben, was aber vor allem dem 2. Satz vollkommen dem Sinn nimmt (Zitat Brill : "Das ist Orwells Welt da draußen. Sollte es zumindest sein.") bzw. Brill scheinbar zu einem Befürworter des Überwachungsstaates macht.
  • In Staatsfeind Nr. 1 wird der Film Der Dialog (Originaltitel: The Conversation) vom 1974 mit Gene Hackman (Regie: Francis Ford Coppola) referenziert. Auch dort spielte Hackman einen Überwachungsspezialisten, der deutliche Ähnlichkeiten mit Brill aufweist. Als Referenz auf ist sogar ein altes Szenenfoto Hackmans in seiner damaligen Rolle als Harry Caul in der NSA-Akte Brills zu sehen.

Auszeichnungen

Weblinks

Wikipedia
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