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Der Rasenmähermann

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Rasenmähermann
Originaltitel: The Lawnmower Man
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1992
Länge (PAL-DVD): 141 Minuten
Originalsprache: englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Brett Leonard
Drehbuch: Brett Leonard, Gimel Everett
Produktion: Gimel Everett
Musik: Dan Wyman
Kamera: Russell Carpenter
Schnitt: Alan Baumgartner
Besetzung

Der Rasenmähermann ist ein US-amerikanischer Science-Fiction Film aus dem Jahre 1992 nach der Kurzgeschichte Der Rasenmähermann von Stephen King. 1996 entstand eine Fortsetzung unter dem Titel Der Rasenmäher-Mann 2 – Beyond Cyberspace, jedoch ohne die Mitwirkung der Crew des ersten Teils.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Wissenschaftler Dr. Angelo arbeitet für die Regierung an Experimenten zur Leistungssteigerung. Mittels Drogen und künstlicher Realität soll der perfekte Soldat geschaffen werden. Einem Versuchstier, einem Schimpansen, gelingt es, aus der Forschungseinrichtung zu entkommen. Auf der Flucht findet der Affe Zuflucht bei dem einfältigen Gärtner Jobe, der von allen nur der Rasenmähermann genannt wird. Der Affe wird von den Forschern aufgespürt und erschossen. Dr. Angelo ist frustriert und will seine Arbeit für die Regierung aufgeben und seine Experimente auf eigene Faust fortsetzen. Dr. Angelo bietet Jobe an, ihn zu unterrichten. Durch gehirnstimulierende Substanzen und virtuelle Realität gelingt es innerhalb kürzester Zeit, die geistigen Fähigkeiten Jobes zu steigern. Dr. Angelo kehrt zu seiner Forschungseinrichtung zurück, um das Experiment abzuschließen. Jobe besitzt inzwischen telekinetische und telepathische Fähigkeiten und lernt unglaublich schnell. Nun ist er es, der das Experiment unbedingt fortsetzen will. Auf eigene Faust injiziert er sich eine erhöhte Dosis seiner Drogen. Allerdings hat Dr. Angelos Vorgesetzter die Substanzen vertauscht: Jobe injiziert sich die Aggressionsdrogen, die für den Schimpansen vorgesehen waren. Aus Jobe wird der Rasenmähermann, der sich auf einen blutigen Rachefeldzug begibt. Zuletzt gelingt es ihm, sich von seiner körperlichen Hülle zu trennen und sich ins Internet einzuspeisen. Um seine Macht zu demonstrieren, lässt er alle Telefone der Welt läuten.

Kritik

  • Fischer Film Almanach 1993: "Computertechnik von morgen, Erzähltechnik von gestern. Was Hollywood nur an passenden Handlungskomponenten bereitstellt, Brett Leonhard setzt es uns vor, zerstückelt in handliche Bits. Vom sadistischen Priester über Comic-Elemente bis zum Allheilmittel des mad scientist, der großen Explosion, plündert er die Filmgeschichte. Sehenswert dagegen sind wenigstens die Sequenzen der Computeranimation, die einen Eindruck von der virtuellen Realität geben sollen."
  • Lexikon des internationalen Films: "Moderne "Frankenstein"-Version, die durch Computer-Grafiken neue Seherlebnisse zu vermitteln versucht. Sie scheitert sowohl an der visuellen Unzulänglichkeit als auch an der naiven und uninspirierten Regie."

Auszeichnungen

  • Der Filme wurde 1992 in den Kategorien Bester Science-fiction Film und Beste Special Effects für den Saturn Award nominiert, erhielt jedoch keine Auszeichnungen.

Sonstiges

Weblinks

Wikipedia
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