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Der Fuchs und die Trauben
Aus Kefk.
Der Fuchs und die Trauben ist eine Fabel, die dem altgriechichen Fabeldichter Äsop zugeschrieben wird.
Inhalt
In dieser Fabel zeigt sich ein Fuchs verächtlich über die Trauben, die er nicht erreichen kann:
- „Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig: "Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben." Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.“ *
Damit drückt er eine Haltung aus, die beinhaltet, dass man das, was man nicht erreichen kann, verachten soll.
Gedicht
Der deutsche Dichter und Philosoph Karl Wilhelm Ramler schrieb dazu in seiner Fabellese das folgende Gedicht:
Ein Fuchs, der auf die Beute ging,
fand einen Weinstock, der voll schwarzer Trauben
an einer hohen Mauer hing.
Sie schienen ihm ein köstlich Ding,
allein beschwerlich abzuklauben.
Er schlich umher, den nächsten Zugang auszuspähn.
Umsonst! Kein Sprung war abzusehn.
Sich selbst nicht vor dem Trupp der Vögel zu beschämen,
der auf den Bäumen saß, kehrt er sich um und spricht
und zieht dabei verächtlich das Gesicht:
(gelb)Was soll ich mir viel Mühe nehmen?
Sie sind ja herb und taugen nicht.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Wikisource: griech. Original: Αλώπηξ και βότρυς – Quellentexte |
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