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Depot (Museum)
Aus Kefk.
Als Depot bezeichnet man in einem Museum die Räumlichkeiten, in der die derzeit nicht ausgestellten Bestände gelagert und verwahrt werden.
In der Frühzeit der Museumsgeschichte hatte man noch Wert darauf legt, möglichst alle vorhandenen Exponate gleichzeitig zu präsentieren. Später setzte sich die Erkenntnis durch, dass die damit verbundene Verdichtung nicht nur dem optischen Eindruck abträglich ist, sondern auch unter Sicherheitsgesichtspunkten problematisch sein kann. Heute befinden sich je nach Museumstyp 40-90% der Bestände im Depot.
In einigen Museen werden auch regelmäßig oder sporadisch Führungen durch das Depot angeboten - wodurch letztlich die Grenzen zum Ausstellungsbereich etwas verwischt werden. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Überseemuseum in Bremen.
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