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Deontologie
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Deontologie (griech.: deon - das Erforderliche, die Pflicht) - Ethik als Pflichtenlehre; die Lehre von dem, was sein solle - im Kontrast zur Lehre, was sei (Ontologie).
Deontik = Lehre von der logischen Struktur normativ-ethischer Denkformen. [1].
Das Grundprinzip ist die Berufung auf die Motivation der Handlung. Es folgt die Prüfung, ob die Motivation und Handlung mit einem Wertemaßstab, den jeder vernünftige Mensch sofort einsieht, vereinbar ist oder nicht. Das Begründungsverfahren lässt hierbei nur "gut" oder "schlecht" als Attribute zu. Zur Deontologie gehören kategorische Verbote, d.h. was unbedingt unterlassen werden muss. Außerhalb dieses Bereiches des Verbotes, können Entscheidungen nach Werthöhe und Dringlichkeit getroffen werden.
Beispiele deontologischer Aussagen
- Es ist für jeden unmittelbar einsichtig, dass einem Verletzten sofort geholfen werden muss.
- Man muss wahrhaftig sein, ohne jede Ausnahme.
- Widerstand gegen Terrorregimes ist auch ohne Aussicht auf Erfolg geboten.
Siehe auch
- Deontologische Ethik
- Pflichtenkollision, Pflichtbewusstsein
- Immanuel Kant
- Teleologie
- Deontische Logik, Ontologie
Quellen
- ↑ Duden Fremdwörterbuch, 3. überarbeitete Auflage, Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim 2003
