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Demodulator
Aus Kefk.
Als Demodulator bezeichnet man die Einrichtung zur Gewinnung der Modulation aus einer Träger-Schwingung. Ein Demodulator demoduliert ein zuvor moduliertes Signal. Der Vorgang wird Demodulation genannt.
Ein Demodulator für Frequenzmodulation befindet sich z.B. in einem UKW-Radio-Empfänger. Dort gewinnt er aus einem hochfrequenten, frequenzmodulierten Signal (87,5-108 MHz) das Audio-Signal.
Je nach Art der Modulation werden verschiedene Verfahren angewandt.
Amplitudenmodulation (AM)
Zur Demodulation amplitudenmodulierter Schwingungen wird das Signal gleichgerichtet und anschließend an einen RC-Glied zur Unterdrückung hochfrequenter Restschwingungen vorbeigeleitet. (Hüllkurvendemodulation)
Eine andere, weitere Möglichkeit besteht in der kohärente Demodulation bei der das empfangende Signal mit einem in Phase und Frequenz abgestimmten lokal erzeugten Trägersignals mulipliziert wird. Dadurch wird die hochfrequente Schwingung in das Basisband verschoben.
Frequenzmodulation (FM)
Durch Umwandlung der Frequenzabweichung in eine Spannung und anschließende AM-Demodulation können FM-modulierte Signale demoduliert werden. Beispiel: Phasendiskriminator.
Häufig wird die FM-Demodulation durch eine PLL-Schaltung erreicht. Die PLL versucht einen VCO auf die gleiche Frequenz wie das Eingangssignal abzustimmen. Die Regelspannung entspricht dann dem demodulierten Signal.
Bei UKW-Rundfunk folgt anschließend die Deemphase.
Ein FM-Demodulator kann schmal- oder breitbandig ausgelegt sein. Ein schmalbandiger Demodulator erfasst nur einen Frequenz-Hub von ca. 10kHz, während ein breitbandiger Demodulator (wie im UKW Rundfunk üblich) einen Frequenz-Hub von ca. 150 kHz verarbeiten kann.
