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Democratici di Sinistra
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Die Linksdemokraten (ital.: Democratici di Sinistra, DS) sind die größte italienische Regierungspartei und Teil des Wahlbündnisses L'Ulivo (Olivenbaum). Sie wurde 1991 unter dem Namen Partito Democratico della Sinistra (PDS) gegründet und folgte damit der post-kommunistischen Transformation der alten Partito Comunista Italiano (PCI) zu einer moderaten Linkspartei. Die Fraktion, die dem Kommunismus treu bleiben wollte, spaltete sich als Partito della Rifondazione Comunista ab. 1998 entstanden die DS als Zusammenschluss der PDS mit einigen kleineren Linksgruppen, wie den Christsozialen, der Arbeiterpartei und den Vereinigten Kommunisten.
Erster Sekretär war Achille Occhetto, der seine Tätigkeit 1994 aufgab, nachdem die Partei bei den Wahlen geschlagen wurde. Er wurde durch Massimo D'Alema und später durch Walter Veltroni ersetzt. Derzeit hat Piero Fassino diese Position inne.
Als Teil des L'Ulivo-Bündnisses war die Partei von 1996 bis 2001 an der Regierung. Massimo D'Alema war von 1998 bis 2000 Ministerpräsident Italiens. Seit dem 17. Mai 2006 ist sie wieder in der Regierung. Massimo D'Alema ist Vize-Ministerpräsident und Außenminister unter Romano Prodi.
Im Europäischen Parlament halten die DS zwölf Sitze als Teil der SPE-Gruppe.
In Südtirol lautet der Name Die Linksdemokraten – Democratici di Sinistra, wo die Partei mit Luisa Gnecchi an der Koalition der Landesregierung beteiligt ist. Vertreter der Linksdemokraten sitzen auch in den Stadträten der größeren Südtiroler Ortschaften. Parteisekretär ist Christian Tommasini.
Parteisekretäre der DS
- 1991–1994: Achille Occhetto
- 1994–1998: Massimo D'Alema
- 1998–2001: Walter Veltroni
- seit 2001: Piero Fassino
Siehe auch
Weblinks
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