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Deinstallation

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Als Deinstallation bezeichnet man den Vorgang des Entfernens von Software (Programmen) von Computersystemen. Dabei werden nicht nur Dateien entfernt, sondern, sofern nötig, auch Einträge in Systemkonfigurationsdateien (z. B. Windows-Registry) zurückgesetzt.

Durch die zunehmende Komplexität von Betriebssystemen und deren Schnittstellen (API), ist eine Löschung der Programmdateien ohne weitere Anpassung nicht alleine kontraproduktiv, sondern gefährdet sogar die Stabilität eines Systems. Die Qualität einer Software bemisst sich demnach nicht mehr einzig aus dem produktiven oder kreativen Einsatz derselben, es wird vermehrt auf die Integrationsfähigkeit mit anderer Software Wert gelegt. Dazu gehört auch, von Seiten des Anbieters eine Anleitung oder besser Routine mitzuliefern, die es ermöglicht eine Software aus dem System zu entfernen, ohne gefährliche Lücken zu hinterlassen oder gar das System zu destabilisieren.

Immer schwieriger wird dieser Vorgang, seitdem die intensive gemeinsame Nutzung von Applikationsbibliotheken - auch über Grenzen einzelner Hersteller hinweg - einen intelligenten Umgang mit Links (Verweisen) und Librarys voraussetzen. Bisweilen entstehen durch gegenseitige Abhängigkeiten Situationen, wo eine Deinstallation nicht mehr wirtschaftlich durchzuführen ist. Gerade in größeren System-Umgebungen ist deshalb der Aufwand zur Deinstallation von einzelnen Programmen oft größer und fehlerträchtiger als die Installation.

Siehe auch: Installation.

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