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Definitionsmenge

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Bei einer mathematischen Funktion f \colon A \to B heißt die Menge A aller Werte, für die f definiert ist, Definitionsmenge oder Definitionsbereich (engl.: domain) der Funktion f. Elemente der Definitionsmenge werden oft Stellen genannt, beispielsweise nennt man f(a) den Wert von f an der Stelle a. Die Menge B heißt Zielmenge. Die Menge

\{f(a)\mid a\in A\}=\{ b \mid \exists a\colon f(a) = b\}\subseteq B

aller Bilder von Elementen von A unter f heißt Bildmenge von f.

Die Definitionsmenge einer Funktion ist Teil ihrer Definition. Zwei Funktionen mit gleicher funktionaler Abhängigkeit, aber verschiedenen Definitionsmengen sind unterschiedliche Funktionen.

Sind A,B und C Mengen und A eine Teilmenge von B, sowie f:A\to C und g:B\to C Funktionen mit der Eigenschaft, dass f und g auf der Menge A übereinstimmen, dann ist f die Einschränkung von g auf A.

Häufig wird die Definitionsmenge einer Funktion nicht mit angegeben, wenn die Funktion auf der maximal möglichen Definitionsmenge gemeint ist (die dann meist eine Teilmenge von den reellen Zahlen \mathbb{R} oder komplexen Zahlen \mathbb{C} ist).

In der Schulmathematik wird die Definitionsmenge oft mit einem D abgekürzt, manchmal wird das D auch mit einem senkrechten Doppelstrich geschrieben.

Häufig, insbesondere beim Lösen von Gleichungen, wird auch von der Definitionsmenge eines Terms gesprochen, siehe dazu den Artikel Term.


Siehe auch: Wertemenge

Wikipedia
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